11.05.2006 - 1 Einwohnerfragestunde
Grunddaten
- TOP:
- Ö 1
- Sitzung:
-
Sitzung des Rates der Stadt Hagen
- Gremium:
- Rat der Stadt Hagen
- Datum:
- Do., 11.05.2006
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
a)
Herr P. fragt nach, ob die Auftragsvergaben zum Abriss
der Konzertmuschel in Hohenlimburg sowie zum Abriss des städtischen
Flüchtlingswohnheims an der Feithstraße und das Fünf-Jahres-Beschilderungs-Abo
für den jeweiligen Rosenmontagszug Hagen öffentlich ausgeschrieben worden sind.
Darüber hinaus möchte Herr P. wissen, welche Art von Qualifizierung
durch den Einsatz der 1 Euro Kräfte des Werkhofs erreicht werden und worin die
Zusätzlichkeit dieser Maßnahmen bestand. Zusätzlich bittet Herr P. um
Auskunft bezüglich der Werkhofarbeitsgelegenheiten von 1 Euro Kräften im
Bereich der Elektroverwertung und Haushaltsauflösung in der Obernahmer.
Herr Dr. Schmidt antwortet, dass
die Fragen eins und zwei schon mehrfach Gegenstand einer
Einwohnerfragestunde waren und entsprechend beantwortet wurden. Die Frage der
Zusätzlichkeit wäre im jeden Einzelfall unterschiedlich definiert. Die von Herrn
P. angesprochenen Maßnahmen wären aufgrund fehlender Finanzmittel nicht
durchgeführt worden. Sämtliche Maßnahmen seien aufgrund eines Erlasses und der
bestehenden Gesetzeslage abgestimmt.
b)
Frau W. stellt eine Frage zur Verwertung des Grundstücks
des ehemaligen Flüchtlingswohnheims an der Feithstraße. Ihrer Information nach
soll dort ein neuer Supermarkt entstehen. Darüber hinaus fragt Frau W.,
ob es zukünftig Einsparungen im Öffentlichen Nahverkehr gäbe.
Herr Grothe weist darauf hin, dass noch keine Planungen bezüglich eines Supermarktes
an der Feithstraße vorlägen, weil noch nicht entschieden sei, wie dieses
Grundstück bewertet werde. Im Bezug auf die Kürzung der Regionalisierungspauschale
im ÖPNV teilt Herr Grothe mit, dass die Gemeindeverwaltung nicht der
richtige Ansprechpartner sei. Der Bund überlege zurzeit, ob er bestimmte
Ansätze für die Regionalisierung im Bereich des ÖPNV zurückfahre. Die Verkehrsträger
müssten sich schon jetzt darauf einstellen.
c)
Herr Sch. fragt nach, ob es wirklich erforderlich sei, die
Grabstätte von Herrn Paul Harig einzuziehen.
Herr Weber informiert darüber, dass sich die Bezirksvertretung Haspe in ihrer
gestrigen Sitzung mit diesem Thema intensiv befasst habe. Die Bezirksvertretung
Haspe habe eine Empfehlung an den Ältestenrat gegeben mit der Zielrichtung, die
Grabstätte von Paul Harig auch zukünftig zu erhalten.
d)
Herr O. möchte wissen ob es rechtens sei, dass städtische
Angestellte Auskünfte über eine private Person bei der mark-E anfordern
dürften.
Herr Oberbürgermeister Demnitz sichert eine schriftliche Antwort zu.
Darüber hinaus zitiert Herr O. aus dem
Gesellschaftervertrag der Werkhof GmbH und fragt nach, inwieweit die Regelungen
auch für 1 Euro Kräfte angewendet werden.
Herr Dr. Schmidt erklärt, dass die 1 Euro Kräfte nicht in dem Tarifrecht mit eingebunden seien. Die Werkhof GmbH erfülle die Aufgabe, wie von Herrn O. vorgetragen, arbeitslose Menschen in Arbeit zu qualifizieren.
Ergänzend fügt Herr O. hinzu, dass unter
Berücksichtigung der besonderen Aufgabenstellung der Gesellschaft, ein
Stufenplan zur Heranführung an die Tarifverträge einzuführen ist. Er ist von
der Gesellschaft mit den Gewerkschaften nach der Zustimmung des Aufsichtsrates
zu vereinbaren. Herr O. bittet um schriftliche Antwort, wann dieser
Stufenplan eingeführt werde.
