06.12.2023 - 6.1 Abschlussbericht der Firma BBHC zum HyExpert-Pr...

Reduzieren

Wortprotokoll

Herr Pick (BBHC) trägt anhand einer Präsentation [dem Protokoll als Anlage beigefügt] den Abschlussbericht zum „HyExpert-Projekt“ vor. Er geht dabei auf mögliche Abnehmer, die Nutzungsformen sowie das Nachfragepotenzial von Wasserstoff am Standort Hagen ein.

 

Herr Voigt erinnert an den Vortrag Herrn Picks vom Juni dieses Jahres. Er fragt nach, warum der dort skizzierte Hagener Bedarf an Wasserstoff mit fünf Millionen Tonnen deutlich höher angesetzt war als in der aktuellen Präsentation (80.000 Tonnen) und ob die Differenz damit zusammenhinge, dass sich weniger Betriebe bereit für eine Umstellung gezeigt hätten, als gedacht. Er führt aus, dass die maximale erlaubte Transportmenge von acht Tonnen pro LKW bei einer Kapazität von bis zu 30 Tonnen aufgrund des korrespondierenden CO2-Ausstoßes nicht zielführend und nachhaltig sei. Große Abnehmer bräuchten daher eine Belieferung über Leitungssysteme. Dazu möchte er wissen, ob der Transport von Wasserstoff durch Leitungen aufgrund seiner Diffusionseigenschaft technisch möglich sei.

 

Herr Pick führt aus, man habe für die Prognose der ersten Präsentation öffentliche Daten genutzt, um das maximale Potenzial darzustellen. In einem zweiten Schritt seien die Zahlen dann anhand Hagener Akteure konkretisiert worden und große ungenutzte Potenziale wie der ÖPNV oder auf Elektrifizierung setzende Industrie hätten die Zahlen nach unten korrigiert.

 

Es gebe aktuell Forschungsversuche, bei denen Wasserstoff mit Farbe und Gerüchen versehen werde, um die Flüchtigkeit zu testen. Wasserstoff sei nicht gefährlicher als Benzin, dennoch müsse man die bestehende Gefahr bedenken.

 

Herr Kahrau bezieht sich auf eine im Vortrag angesprochene Koordinierungsstelle und möchte wissen, wo diese anzusiedeln wäre.

 

Herr Pick teilt mit, dass es mehrere Möglichkeiten gebe. Die Koordinierungsstelle des RVR funktioniere gut, es gebe aber auch Koordinierungsstellen bei Wirtschaftsförderungen sowie innerhalb der Stadtverwaltungen. Letztere Option sei zu befürworten, um Neutralität, Mittel und Netzwerke zu gewährleisten.

 

Herr Köhler bedankt sich bei Herrn Pick und unterstreicht den Erfolg des gemeinsamen Projektes. Die Thematik sei aufgrund seiner Dynamik sehr komplex und eine Koordinierungsstelle daher von großer Bedeutung. Man sei aktuell in Gesprächen und stehe an der Seite der Wirtschaftsentwicklung. Es sei derzeit allerdings nicht die Zeit für die Verwaltung, neue Aufgaben zu übernehmen. Er ergänzt, dass der Vortrag sowie das Projekt den Aspekt des Heizens von Gebäuden bewusst ausklammere, da dem Thema im Rahmen der kommunalen Wärmeplanung Rechnung getragen werde.

Reduzieren

Beschluss:

 

Reduzieren

TOP

 

Siehe Anlage.

Reduzieren

Anlagen