06.12.2023 - 6.2 metropolrad ruhr - Mündlicher Bericht
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.2
- Gremium:
- Umweltausschuss
- Datum:
- Mi., 06.12.2023
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:04
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Herr Ludwig verabschiedet sich von den Teilnehmern des UKM und wünscht eine frohe Weihnachtszeit. Er gibt den Vorsitz an Herrn Dr. Bücker ab. Den Sitz im Aus-schuss von Herrn Dr. Bücker übernimmt Herr Udo Pfeiffer.
Herr Kuczera und Frau Alsdorf stellen anhand einer Präsentation [dem Protokoll als Anlage beigefügt] das Konzept des Fahrradverleihsystems „metropolrad ruhr“, den Masterplan „metropolrad ruhr 2.0“ sowie die Zukunftsplanung der Betriebsorganisation vor.
Herr Voigt merkt an, dass ein Großteil des Ruhrgebiets bereits am Projekt teilnehme, welches sich offenbar durchgesetzt habe. Hagen habe sich in der Vergangenheit geografisch zum Ruhrgebiet bekannt und solle am Programm „metropolrad ruhr“ als weiterer Baustein der Klimaschutzmaßnahmen teilnehmen. Er möchte wissen, wann die Stadt Hagen in dem skizzierten wiederkehrenden Prozess der Teilnehmeraufnahme berücksichtigt werden könne. Er fragt nach, ob es theoretisch möglich sei, bereits bei der nächsten Ausschreibung im September 2025 aufgenommen zu werden.
Herr Kuczera führt aus, es sei beabsichtigt, die Stadt Hagen zur Teilnahme an der Neuausschreibung einzuladen. Ziel sei es, das Programm auf das Gesamtgebiet der Metropole Ruhr, insbesondere die verstädterten Bereiche, auszudehnen. Die Umsetzung hänge stark davon ab, welche Betriebsorganisation vorgeschlagen werde. Derzeit funktioniere das „metropolrad ruhr“ aus einer Eigenwirtschaftlichkeit heraus, ohne dass öffentliche Mittel eingeflossen seien. Der Betreiber „nextbike by Tier“ käme aufgrund dessen derzeit nicht nach Hagen, da die Topografie lediglich elektrifizierte Verkehrsmittel zulasse. Ziel der neuen Betriebsorganisation sei es, alle Standorte in einem Pool zusammenzufassen, welcher von einem Anbieter bedient würde. Dieser verpflichte sich zur Unterhaltung sowohl wirtschaftlicher als auch unwirtschaftlicher Standorte. Zuletzt habe man aufgrund des Mitspracherechts des Anbieters einige, aus Sicht des RVR wichtige, Regionen nicht mehr bedienen können.
Frau Alsdorf ergänzt, man schaffe die Rahmenbedingungen durch die Ausschreibung des Fahrradverleihsystems. Kommunen hätten grundsätzlich verschiedene Voraussetzungen hinsichtlich ihrer Organisation und finanzieller Möglichkeiten. Deshalb sei es für die Standorte schwierig, zu planen. Ein Einstieg sei grundsätzlich zu Beginn eines jeden Monats möglich.
Herr Kuczera verdeutlicht am Beispiel von Lünen und Witten, dass die Standortwahl des Anbieters auf der gegebenen Eigenwirtschaftlichkeit basiere. Diese Städte hätten allerdings nur sehr wenige Stationsstandorte. Dies stelle aus seiner Sicht keine ordentliche Gesamtnetzplanung dar, sondern lediglich eine Bedienung einzelner, ausgewählter Standorte.
Herr Köhler macht deutlich, dass man großes Interesse an der Teilnahme habe. Trotz der angesprochenen Probleme sei man im intensiven Austausch mit dem RVR. Man sei sich als Verwaltung über den hohen politischen Druck in der Thematik bewusst. Es sei zu hoffen, dass man zeitnah zu dem Programm hinzustoßen könne. Man sei gut vorbereitet, insbesondere im Hinblick auf die Auswahl und Bereitstellung der Standorte. Man müsse die, auch von Herrn Kuczera angesprochenen, besonderen Voraussetzungen der Stadt Hagen berücksichtigen.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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1,1 MB
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