06.06.2023 - 6.1 Verbesserung der Hagener SPNV-Anbindung (gem. 1...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Wortprotokoll

 

Herr Dammann berichtet hinsichtlich der Hagener SPNV-Anbindungen, dass für den RE34 der Haltepunkt Hohenlimburg jetzt mitbestellt werden konnte. Man gehe davon aus, dass dieser nun realisierbar sei, nachdem es zuvor Probleme wegen Umbauten am Dortmunder Hauptbahnhof gegeben habe.

Auf die Halte des Fernverkehres habe man als VRR keinen direkten Einfluss, die Möglichkeit eines Haltes des IC34 in Hohenlimburg aber prüfen lassen. Dieser Halt sei fahrplantechnisch nicht möglich, was unter anderem mit den Planungsparametern wie Haltezeit, Platz für Beschleunigung und Bremsvorgang verbunden ist.

Den Wunsch einer Verbindung aus Hagen über Schwerte und den Dortmunder Süden (Hörde) zum Dortmunder Hauptbahnhof habe der VRR mit dem NWL (Nahverkehr Westfalen-Lippe) besprochen. In der Zielnetzplanung gebe es eine Linie RB92 von Olpe über Letmathe, Hohensyburg und Schwerte zum Dortmunder Hauptbahnhof. Wann diese umgesetzt werde, könne jedoch noch nicht gesagt werden.

Bezüglich des Wunsches nach weiteren Haltepunkten in Hagen würden die Streckenkorridore durch den VRR und den NWL geprüft. Die Strecken, die beide Verbundräume betreffen würden, prüfe der NWL. Man hoffe, am Ende der Sommerferien ein Ergebnis zu haben.

 

Herr Königchte wissen, ob der Grund, warum der IC nicht in Hagen halte, eine erforderliche Wendung im Hagener Hauptbahnhof sei. Eine Wendung müsse er auch in Siegen machen.

 

Herr Dammann teilt dazu mit, dass dies nicht so sei, da der Zug, der eine schnelle Verbindung zwischen Frankfurt und Dortmund sein soll, über Hohenlimburg und somit am Hagener Hauptbahnhof vorbei fahre. Ein Anfahren des Hagener Hauptbahnhofes würde den Fahrplan „sprengen“, eine neue Trassierung bedeuten und nicht realisierbar sein.

 

Herr Sporbeck bittet im Rahmen der Prüfung der Streckenkorridore mitzuprüfen, ob durch die Verlängerung der in Hagen endenden Verbindungen der S-Bahn-Linien S8 und S9 eine Anbindung des Hagener Lennetals erfolgen könnte.

Er bitte auch zu prüfen, ob ein Halt des für den Nahverkehr freigegebenen IC an einem anderen Hagener Bahnhof möglich sei. Hohenlimburg sei aufgrund der guten Busverbindungen zur Hagener Innenstadt ausgewählt worden. Man könne sich aber auch einen alternativen Halt vorstellen. Es sei für ihn nur schwer vorstellbar, dass ein Oberzentrum nicht an eine Fernverkehrslinie angebunden werde.

 

Herr Dammann schlägt vor, zunächst die Prüfung der Korridore abzuwarten und ggf. in einem zweiten Schritt über weitere Anregungen und Potentiale zu reden.

Er wiederholt, dass der VRR keinen direkten Einfluss auf die Halte im Fernverkehr habe. Viele Entscheidungen seien der Schieneninfrastruktur geschuldet.

 

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Beschluss:

 

Der Ausschuss für Umwelt-, Klimaschutz und Mobilität nimmt die Ausführungen des Vertreters der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr AöR zur Kenntnis.

 

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Abstimmungsergebnis:

 

X

 Zur Kenntnis genommen

 

 

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