01.02.2023 - 3.2 Anfrage der Fraktion Bündnis 90 / Die GrünenHie...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3.2
- Gremium:
- Umweltausschuss
- Datum:
- Mi., 01.02.2023
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:03
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Anfrage
- Federführend:
- FB69 - Umweltamt
- Bearbeitung:
- Stefan Schirmer
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Wortprotokoll
Frau Funke trägt die Rückmeldungen der Hagener Straßenbahn AG zu den Fragen vor:
1. Wann ist eine Berichterstattung der Zwischenschritte und eine Vorstellung der Konzeption für die zentrale(n) Abfahrt(en) im Spätverkehr auf Basis der UKM-Beschlüsse vom 22.03. und 07.12.2022 geplant?
Die Hagener Straßenbahn AG berichtet auf der UKM Sitzung im März über den aktuellen Sachstand des Nachtnetzes. Die Vorbereitungen hierzu laufen aktuell. Erste Prüfungen ergeben, dass eine grundsätzliche Umsetzbarkeit unter Einbeziehung der letzten offenen Fragen gegeben ist. Jedoch ist der Prozess u. a. aufgrund des aktuellen Fahrplanwechsels zum Sommer sowie krankheitsbedingt nicht so weit fortgeschritten, dass eine frühzeitigere Stellungnahme geschehen könnte. Die Kosten für die Einarbeitung der politischen Vorschläge wird dann nach Fertigstellung der Planungen zeitnah erfolgen.
2. Wann soll die darauf aufbauende Konzeption der zukünftigen Liniennetzes vorgestellt werden?
Eine Gesamtkonzeption soll im Mai erfolgen.
3. Wann muss die Beratung im UKM abgeschlossen sein, damit der Rat rechtzeitig vor der Sommerpause die endgültige Bestellung beschließen kann?
Eine Beschlussfassung durch den UKM ist im Juni zu erwirken, sodass der Rat am 15.6. den Fahrplanwechsel zum Januar 2024 beschließen kann.
Herr König hält im Antrag die Formulierung, dass die Bevölkerung schon lange auf die Vollendung des 2018 diskutierten, verbesserten Spätverkehrs warte, für mutig. Er könne dieses Warten nicht erkennen, obwohl er oft abends mit dem Bus unterwegs sei.
Herr Sporbeck mutmaßt, dass dies an fehlendem Kontakt zur jüngeren Bevölkerung liegen könne, die mit den Verbindungen im Spätverkehr sehr unzufrieden sei.
Herr Borchert teilt mit, dass eine teilweise Unzufriedenheit jüngerer Leute beim Spätverkehr schon zu seinen Schulzeiten bestand. Die Kritik betreffe aber nur selten gleichzeitige zentrale Abfahrten in der Innenstadt.
Herr Keune vertritt die Auffassung, dass der Wille der Bevölkerung nur schwer zu fassen sei. Eine Fahrgastbefragung zu dem Thema könnte die Diskussion versachlichen.
Bezüglich der abgeschlossenen Beratung zur Vorlage des Tagesfahrplans habe die SPD in der Bezirksvertretung Mitte zu Recht bemängelt, dass die Bezirksvertretungen in die Beratung nicht einbezogen worden seien. Er bitte die Fachverwaltung, bei weiteren Beratungen zur Änderung des Nahverkehrsnetzes auch die Bezirksvertretungen zu berücksichtigen.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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49,1 kB
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