14.06.2023 - 3.3 Bericht aus der Wirtschaftsförderung

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Wortprotokoll

Herr Dr. Schmitt teilt mit, das es Berichte zum Projekt Wasserstoff (Hy Expert) und jüngste positive Nachrichten zu Fördermittelanträgen gebe. Er übergibt das Wort an Herrn Siegmann.

Herr Siegmann berichtet zum Projekt Wasserstoff (Hy Expert). Es gehe darum, ein integriertes regionales Wasserstoffkonzept aufzusetzen. Im Oktober letzten Jahres wurde das Projekt gemeinsam mit der Enervie und dem Umweltamt gestartet. Seitdem wurden vertiefende Gespräche mit rund 30 Akteuren hier vor Ort geführt. 23 Wasserstoffinitiativen seien entstanden, die derzeit qualifiziert und auf Förderungsmöglichkeit geprüft werden. Ziel sei es, Ende des Jahres konkrete investitionsreife Projektvorschläge zu haben. Am 12. September werde das Thema dann im Rahmen  einer BürgerInnenbeteiligung aufbereitet.                                                                  Des Weiteren haben man sich zu dem riesigen Thema mit weiteren Akteuren (SIHK, Wirtschaftsförderungen EN-Kreis, -MK-Kreis und der Bergischen Region), zusammengeschlossen und die Initiative „Wasserstoffbrücke“ ins Leben gerufen. Dazu werde es vermutlich in der Stadthalle Hagen wieder einen Wasserstoff-Gipfel geben.

 

Zum Thema Fördermittel berichtet Herr Siegmann, dass man für zwei große Vorhaben im Bereich der Innovation und Digitalisierung Fördermittel akquirieren konnte. Zum EinenBundesmittel für die 3jährige Weiterführung des Mittelstand-Digitalzentrums, verortet auf dem Campus der Fernuniversität. Zum Anderen für ein Vorhaben auf der europäischen Ebene, European Digital Innovation Hubs. Hier gehe es darum, im M 12 in Hagen für Firmen Hubs-Angebote (Kontenpunkte) zu schaffen, damit diese sich in den Themen Digitalisierung und Innovation neu aufstellen und international besser vernetzen können.

Weitere Nachrichten gebe aus dem EFRE Call NRW (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung). Dort gebe es drei Zusagen. Man sei in die nächste Stufe gekommen, einen Förderantrag stellen zu können. Erstens gehe es darum „grüne“ Produktion in den Firmen voranzubringen, zweitens gehe es um eine Beteilijung der Wissensmetropole Ruhr (WMR) im Bereich Energiemanagment in Gewerbegebieten.

Über das dritte Projekt berichtet Frau Fischer. Man sei dem EFRE-Aufruf hinsichtlich Erlebnis NRW, Projekte für Tourismus, Kultur und Nachhaltigkeit gefolgt.

Sie sei sehr glücklich darüber, dass das Hagener Projekt „Hagen-Zeitreisen – zurück in die goldenen 20er Jahre“ von 25 Projekten in NRW von drei Fach-Jurys ausgesucht worden sei. Es handele sich um eine hybride Stadtführung von 2,5 km in der Innenstadt, ausgehend vom M 12 in der Mittelstraße. Von der Gegenwart wird man durch dasTragen einer VR-Brille durch einen 360-Grad-Blick in die Vergangenheitversetzt und erlebt beispielsweise, wie die Straßenbahn durch Hagen in den 20erJahren fährt. Dazu führt ein Protagonist durch die Geschichte. Dieses Projekt könnte ein Pilotprojekt werden, denn man plane eine Produktreihe und hoffe auf breites Interesse auch außerhalb Hagens. Ein entsprechender Förderantrag werde nun gestellt und Frau Fischer hofft, dass man im kommenden Jahr gemeinsam auf Zeitreise gehen könne.

 

Herr Voigt lobt das Projekt Hy Expert und bedankt sich für den Einsatz der Beteiligten. Ihn freue, das auch Politik und BürgerInnen beteiligt werden.  

 

 

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