04.05.2023 - 5.2 Vorschlag der Fraktion BfHo/Die PARTEIhier: Erg...

Beschluss:
zurückgezogen
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Wortprotokoll

Herr Schwemin berichtet, dass es sich nicht um ein offizielles Ausschreibungsverfahren für potentielle Unternehmen gehandelt habe. Call for Actors sei entstanden aus den Workshops, die gemeinsam mit Hagener Protagonisten durchgeführt wurden. Die daraus entstandenen Ideen wurden vorgestellt und werden auf Machbarkeit überprüft. Es wurde ein Folgeauftrag an Urbanista erteilt, die im vergangenen Jahr das Verfahren betreut habe. Parallel dazu wurde ein Unternehmen mit der technologischen Betreuung beauftragt, in Fragen Energie, Mobilität und Hochwasserschutz.

Ein zentrales Mobilitätsthema ist die Frage, wie man ohne Auto vom Bahnhofsvorplatz auf die Westside kommt. Ziel ist die Entwicklung einer roadmap (oder Masterplan), in dem die im Projekt erarbeiteten Eckpunkte wie maximale Nachhaltigkeit der Energieversorgung und Mobilität stehen. Kontakte zu verschiedenen Akteueren sollen aufgenommen werden, zum Thema Modal Splits zur DB Bahn, zu Hotelbetreibern zum Thema coworking, zu Industrieunternehmen zum Thema Forschung, Entwicklung und Qualifizierung, zum Thema Start up zu einem Berater und zur Fernuni und der Fachhochschule. Das Verfahren soll Ende Juni 2023 abgeschlossen sein.

Dann werde man die Überlegungen je nach Machbarkeit konkretisieren und welche Meilensteine man ansetze. Diese roadmap soll auf der kommende Expo vorgestellt werden.

Herr Schmidt erläutert, warum er mit den Aussagen und den Ergebnissen nicht zufrieden sei. Ihn interessiere, wer sich hier gemeldet habe.

Herr Keune räumt ein, dass es sich um einen langwierigen Prozess handelt. Das Areal ist zentral entscheidend für die langfristige Planung Hagens. Der Standort soll so aufbereitet werden, dass möglichst hochwertige Nutzer, die für Hagen von Interesse sind, den Mehrwert des Standortes erkennen. Man habe sich für eine proaktive Entwicklungsphase entschieden, die noch nicht abgeschlossen ist. Das Ziel sei, auf der Expo ein geschlossenes Konzept vorlegen zu können, um dem Markt eine Nutzungsstruktur zu präsentieren.

Herr Klepper sieht den dargestellten Weg als richtig an, auch wenn noch keine konkreten Interessenten benannt werden können.

Herr Rehbein versteht die Zusammenhänge der gesamtstädtischen Planungen, sieht aber kein Vorankommen. Er wünsche sich mehr Kommunikation und Transparenz, um Missverständnisse und gegenseitige Mehrarbeit zu verhindern.

Herr Schmidt schließt sich der Aussage von Herrn Rehbein an. Er sehe die Komplexität des Vorhabens. Der Antrag der BfHo ziele darauf ab, das Vorhaben realistischer anzugehen. In der angedachten Planung sehe er jedoch nicht die Lösung der Zukunftsprobleme und dass Weltunternehmen sich um diese Flächen wie Westside  oder Vartainsel drängeln werden.

Frau Heuer fragt nach, ob eine provisorische Aufbereitung des Werdetunnels im Rahmen der Gesamtplanung verschoben werde, was Investoren abschrecke.

Herr Keune erklärt, dass das, was man zunächst für Investoren brauche, die Zusage der Stadt ist, dass der Tunnel im Rahmen der Entwicklung und Erschließung  der Westside als Endausbau hergerichtet wird. Diese Zusage kann aufgrund von Beschlussfassungen erfolgen. Eine provisorische Herrichtung hätte derzeit nur die Funktion der nicht barierrefreien Radfahranbindung ohne Tunnel-Aufenthaltsqualität.

Herr Dr. Diepes ergänzt, dass es für ein Provisiorium auch keine Förderung gebe.

Bezugnehmend auf die Flächenentwicklung könne man Teilbereiche wie öffentliche Flächen oder Grünflächen vorziehen und in verschiedenen Geschwindigkeiten entwickeln.

Frau Heuer hätte sich diese Informationen rechtzeitiger gewünscht, was auch den Diskussionsbedarf gemildert hätte.

Herr Keune sieht Versäumnisse in der Kommunikation und gesteht ein, dass man mit der Information von Zwischenständen hinterherhinke. Er schlägt vor, einen politischen Beirat für dieses Projekt zu bilden und mit diesem eine engeren Kommunikation zu führen.

Herr Klepper begrüßt dieses Angebot und dass die Verwaltung einen Vorschlag unterbreite, in welcher Form ein Beirat gegründet werden könne. 

 

 

 

 

 

 

 

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Beschluss:

 

Die Hagen.Wirtschaftsentwicklung wird gebeten, im SBW  einen Bericht über die Resultate des "Hagen Valley Call for Actors" zu geben, der nach Angaben der Hagen.Wirtschaftsentwicklung bis Ende März 2023 ermitteln sollte, welche Akteure an der Entwicklung der beiden Zukunftsareale Varta-Insel und Westside mitwirken möchten.

 

 

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Abstimmungsergebnis:

 

X

 Ohne Beschlussfassung

 

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Anlagen zur Vorlage