12.12.2023 - 3.2 Bericht zur aktuellen Flüchtlingssituation

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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Frau Keller berichtet über die aktuelle Flüchtlingssituation.

 

Im November wären 167 Personen aus 9 unterschiedlichen Nationen in Hagen angekommen. Man sei gerade dabei, diese Personen in den Turnhallen unterzubringen. Alle der bisher genutzen Einrichtungen seien vollständig belegt.

Für Dezember seien 80 weitere Personen angekündigt. Diese würden in der Karl-Adam-Halle und in der Kapellenstraße untergebracht. 

In der Karl-Adam-Halle seien aktuell 94 Personen untergebracht. Von den Zuweisungen, die die Stadt Hagen im Dezember erreichten, würden 46 Personen in der Kapellenstraße untergebracht. Die in der Karl-Adam-Halle untergebrachten Familien würden am morgigen Tag in die Kapellenstraße umziehen. Perspektivisch werde die Karl-Adam-Halle als reine Männerunterkunft geführt. In der Kapellenstraße würden die Familien untergebracht. Der Vertrag mit der ESW sei um ein halbes Jahr verlängert worden. Ab dem 1. Februar stehe die ESW-Einrichtung für maximal 53 Personen zur Verfügung. Die letzte Zuweisung werde am 18. Dezember erfolgen. Zwischen dem 18. Dezember und dem 3. Januar sei eine Weihnachtsruhe eingeplant, in der keine Zuweisungen erfolgen würden. Die Platzkapazitäten von insgesamt 300 Plätzen in beiden Hallen seien zur Hälfte gefüllt. Im Wohnungsbestand seien 436 Wohnungen mit 3222 Plätzen angemietet. Davon seien 391 Wohnungen mit knapp 1200 Plätzen belegt. 45 Wohnungen befänden sich derzeit in der Ausstattung. Man versuche dort dann Familien unterzubringen, bevor sie in die jeweiligen Turnhallen oder Gemeinschaftsunterkünften kämen. Die 5 Gemeinschaftsunterkünfte seien zu 99 Prozent ausgelastet.

 

Frau Keller beantwortet Fragen von Herrn Adam und Frau Freund.

 

Frau Soddemann betont, dass die Botschaft wichtig sei, dass insbesondere die Familien in den Wohnungen untergebracht würden, wenn diese fertig ausgestattet seien. Es sei wichtig mitzuteilen, dass man noch Wohnungen habe, die ausgestattet würden, leider nicht mehr viele.

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