19.09.2023 - 3.2 Familienbüro WunderkisteBericht des Trägers Weg...

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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Frau Engelhardt begrüßt zu diesem Tagesordnungspunkt Frau Stomberg von dem Träger Wegbereiter gGmbH.

 

Frau Stomberg berichtet über ihre praktische Arbeit im Famiienbüro Wunderkiste.

 

Frau Engelhardt dankt Frau Stomberg für den beeindruckenden Bericht.

 

Herr Meier berichtet, dass er das Familienbüro besucht habe. Er wünsche sich, dass alle Ausschussmitglieder die Gelegenheit hätten, dieses Umfeld kennenzulernen. Der Besuch habe ihn sehr beeindruckt. Aus dem Grund sei es ihm wichtig gewesen, einen Bericht aus der Praxis hier im Ausschuss zu hören. Er sei beeindruckt von der großartigen Arbeit, die dort geleistet werde. Es werde deutlich, wie wichtig dieses niederschwellige Angebot sei. Es sei ihm wichtig, dem Ausschuss das zu verdeutlichen. Ihn habe die Situation der Kinder besonders betroffen gemacht. Das sei eine geselllschaftliche Aufgabe. Er dankt Frau Stomberg für den eindrucksvollen Vortrag.

 

Frau Stomberg merkt an, dass in den Kitas und in den Schulen Personal fehle.

 

Herr Schmitz nimmt Bezug auf den Wortbeitrag von Herrn Meier. Die Probleme lägen in der Historie der Menschen, die nicht zu einer staatlichen Einrichtung gehen wollten. Das Problem habe man an vielen Stellen. Aus dem Grund versuche man, Beratung zu Netzwerkpartnern zu legen. Man habe gemerkt, dass man das in einer anderen Umgebung eventuell in einem anderen Kontext besser lösen könne. Das sei natürlich nicht in der breiten Fläche möglich. Diese Zielrichtung werde man weiter vorantreiben.

 

Frau Stomberg beschreibt die Probleme im Umgang mit den Behörden. Sie wünsche sich da ein stärkeres Entgegenkommen der Mitarbeiter und eine bessere Erreichbarkeit für ihr Klientel. 

 

Herr Schmitz macht darauf aufmerksam, dass es eine spezielle Regelung für diejenigen gebe, die im Beratungssegment tätig seien.

 

Herr Adam dankt Frau Stomberg für die sehr plastische Darstellung der sehr wichtigen Tätigkeit. Das sei ein Thema, das den Ausschuss weiter begleiten werde. Sei die Finanzierung dieser Arbeit weiterhin gesichert?

 

Frau Stomberg antwortet, dass sie sehr froh sei, dass das Budget für die Familienbegleitung in einem festen Budget der Stadt enthalten sei. Anders sei das bei „Präsenz im Quartier“, das projektbezogen sei. Sie sei froh, dass das Projekt „BIWAQ“ wieder ans Laufen komme.

 

Herr Meier erinnert sich daran, dass bei dem Besuch gesagt worden sei, dass es wünschenswert sei, wenn man als einzelne Beratungsstellen dichter zusammenrücken könnte. Sei man nach dem Umzug in Altenhagen näher an den anderen Stellen?

 

Frau Stomberg teilt mit, dass sie mit anderen Einrichtungen gut vernetzt seien.

 

Frau Soddemann sagt, dass sie die Ausführungen von Frau Stomberg in Bezug auf die Probleme mit zeitlich begrenzten Projekten absolut teile. Das sei allerdings das Wesen eines Projektes. Die Verwaltung habe die Situation, dass durch Projektförderung aufgebaute Strukturen nicht strukturell verankert seien. Insoweit sei man froh, wenn sie mit den neuen Kooperationspartnern zusammenarbeiteten, um das nach Möglichkeit aufrecht zu erhalten. Der Fachkräftebedarf sei im sozialen Bereich insgesamt ein großes Problem. Es sei eine Schwierigkeit, dass man durch Projektförderung Menschen nicht binden könne. Umso wichtiger sei es, gemeinsam zu versuchen, die vorhandenen Strukturen zu erhalten.

 

Frau Engelhardt bedankt sich ganz herzlich bei Frau Stomberg für ihren Bericht. Dieser habe verdeutlicht, dass es in dem Sozialraum noch Unterstützungsbedarf gebe. Sie hoffe, dass man einen Beitrag dazu leisten könne, dass sich die Qualität verändere.

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