20.04.2023 - 2 Einwohnerfragestunde

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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr G. bezieht sich mit seiner Frage auf die Anfrage nach § 18 Geschäftsordnung vom 23.02.2023 von Frau Peuler-Kampe zur Taubenvergrämung und die dazugehörige Antwort der Verwaltung vom 04.04.2023.

Er möchte wissen, welche Anzahl nachweislicher Infektionen von Bürgern durch Taubenkot in Hagen amtlich bekannt seien und um welche exakten Krankheiten es sich hierbei handele.

Außerdem fragt er, ob die Verwaltung beim Einbau von Spikes auf einer Länge von 50 Metern wissentlich in Kauf genommen habe, dass sich die Tiere schwer oder tödlich verletzen werden. Er fragt nach, welche Kosten anlässlich der Montage und Demontage der Spikes, sowie der nun beauftragten Vernetzung entstanden seien bzw. entstehen werden.

 

Frau G. bezieht sich mit ihrer Frage ebenfalls auf die Anfrage nach § 18 Geschäftsordnung vom 23.02.2023 von Frau Peuler-Kampe zur Taubenvergrämung und die dazugehörige Antwort der Verwaltung vom 04.04.2023.

Sie möchte wissen, ob sich die Verwaltung darüber Gedanken gemacht habe, was mit den etwa 40-50 Elterntieren, 20 Nestern und 20 Küken bei der jetzt geplanten und beauftragten Vergrämung durch Netze passieren solle und warum die Verwaltung nicht den Hagener Tierschutzverein hinzugezogen habe.

Außerdem fragt sie, welche tierschutzkonformen Lösungsansätze es für die Tauben am Ort der B7-Brücke gebe, zum Beispiel in Form eines Taubencontainers, um zu verhindern, dass die Tauben auf der Suche nach Futter in die 200 bis 400 Meter Luftlinie entfernte Innenstadt von Hohenlimburg getrieben werden.

 

Herr S. fragt, wie gegen die wilden Graffitti-Beschmierungen an der Lärmschutzwand an der Bahnstraße vorgegangen werde.

 

Herr Eisermann trägt vor, dass die Bezirksvertretung Hohenlimburg bereits im Jahr 2020 einen Beschluss zur Überplanung des Bereichs inklusive einer optisch ansprechenden Gestaltung der Lärmschutzwand gefasst habe. Er kritisiere, dass bis heute kein Planungsvorschlag der Verwaltung vorliege. Er appelliere an Frau Soddemann, das Thema in einer Verwaltungsvorstandssitzung anzubringen.

 

Herr P. stellt zu der LKW-Abstellsituation in der Straße Am Berge die Frage, welche Maßnahmen ergriffen werden, um das LKW-Parken dort einzudämmen. Es komme dort regelmäßig zu erheblichen Lärm- und Geruchsbelästigungen.

 

Herr Schmidt informiert Herrn P. darüber, dass dieses Thema unter dem Tagesordnungspunkt 6.2. erörtert und seine Frage dadurch beantwortet werden könne.

 

Frau S. fragt, wie die Staubbelästigung aufgrund der Baumaßnahme in der Langenkampstraße eingedämmt werde, da der Wasserdruck in der Straße nicht ausreichend sei, um die Baustelle in ausreichendem Maße zu bewässern. Dies sei bereits bei den Abbrucharbeiten problematisch gewesen.

Außerdem möchte sie wissen, ob der Bauherr für die Straßenreinigung zuständig sei.

 

 

Herr Eisermann sagt eine Weiterleitung der unbeantworteten Fragen in die Verwaltung zu.

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