23.02.2023 - 4.3 Schulentwicklungsplanung 2020 ffhier: Aktueller...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4.3
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Datum:
- Do., 23.02.2023
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:04
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführend:
- FB48 - Bildung und Kultur
- Bearbeitung:
- Horst Hermann
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Herr Becker trägt vor, dass der Inhalt der Vorlage im Wesentlichen auf zuvor gefasste Beschlüsse basiere. Inhaltlich würden in der Berichtsvorlage die Entwicklung der Schülerzahlen den Raumbedarfen gegenübergestellt.
Für die Hohenlimburger Grundschulen würden steigende Schülerzahlen prognostiziert. Da das Gebäude der ehemaligen Hauptschule am Wachtelweg jedoch als erhebliche Raumressource zur Verfügung stünde, sei nicht mit Raumbelegungsproblemen oder zusätzlich notwendigen Baumaßnahmen zu rechnen.
Auch die Entwicklung der Sekundarstufen 1 und 2 können in Hohenlimburg räumlich abgedeckt werden. Im Sommer 2026 werde es den einmaligen Effekt der Rückkehr von G8 zu G9 geben, diese Umstellung würde im Jahr 2026 höhere, aber lösbare Raumbedarfe zur Folge haben, da die ehemalige Hauptschule auch hierfür räumlich optimal aufgestellt sei.
Die aufgestellten Container bzw. Pavillons am Standort Reh der Grundschule Im Kley seien nach Einschätzung der Bauordnung noch einige Jahre nutzbar. Dies gelte für die Container bzw. Pavillons an der Grundschule Berchum/Garenfeld leider nicht. An der Realisierung von alternativen Umsetzungsmodellen werde derzeit gearbeitet.
Der Mietvertrag für das Gebäude der Förderschule Wilhelm-Busch habe eine Laufzeit bis zum Jahr 2027. Der Standort der Wilhelm-Busch-Schule in der Obernahmer werde von der Stadt Hagen und der Bezirksregierung als nicht optimal eingestuft. Ein Prüfauftrag, möglicherweise die Kapazitäten der ehemaligen Pestalozzischule zu untersuchen, müsse von der Bezirksregierung aktiv in Auftrag gegeben werden, um auch eine Kosteneinschätzung zu eventuell notwendigen baulichen Maßnahmen zu ermitteln.
Herr Glod möchte wissen, ob für die ehemalige Regenbogenschule zukünftig eine weitere schulische Nutzung geplant sei.
Dass der Standort der Wilhelm-Busch-Schule kritisiert würde, könne er nicht nachvollziehen.
Herr Becker führt aus, dass die weitergehende Nutzung von ehemaligen Schulgebäuden derzeit geprüft werde. Da die ehemalige Regenbogenschule zur Zeit der Rettungsdienstschule zur Verfügung gestellt worden sei, müsse nach einer räumlichen Alternative für die Rettungsdienstschule gesucht werden.
Er merkt an, dass die Regenbogenschule trotz des guten pädagogischen Konzepts zuletzt von der Elternschaft nicht mehr angenommen worden sei. Vielmehr müsse für diesen Standort ein neues Konzept für die Anbindung an andere Schulen entwickelt werden.
Herr Schmidt ist der Ansicht, dass die ehemalige Regenbogenschule aufgrund ihrer baulichen Voraussetzungen und Gesamtinfrastruktur hervorragend als Schulstandort geeignet sei. Er möchte wissen, ob der aktuelle Standort der Wilhelm-Busch-Schule mit Ablauf der Mietvertragsdauer im Jahr 2027 aufgegeben werden solle.
Außerdem fragt er, wo genau an der ehemaligen Pestalozzischule ein Anbau oder Neubau in Frage käme.
Herr Becker erläutert, dass im Falle eines kompletten Umzugs der Wilhelm-Busch-Schule über einen Neu- bzw. Anbau an der ehemaligen Pestalozzischule nachgedacht werden müsse. Es gebe an der Schule eine Parkplatzfläche sowie eine weitere Fläche im hinteren Bereich, die sich hierfür anböte. Gerne könne er diesen Vorschlag zu gegebener Zeit anhand eines Planes in der Bezirksvertretung vorstellen.
Herr Heinze ist der Meinung, dass sich die ehemalige Regenbogenschule durchaus für eine weitere schulische Nutzung anbiete, um den kleineren Kindern im Wohnumfeld einen kurzen Schulweg zu ermöglichen.
Herr Arnusch findet, dass die Zeitschiene zu lang sei, da sich schon jetzt Verzögerungen abzeichnen würden. Er rege an, Aufträge extern zu vergeben, um die Bauverwaltung zu entlasten.
Herr Reinke möchte wissen, wie viele Räume der ehemaligen Hauptschule der Grundschule Im Kley zur Verfügung gestellt würden.
Er fragt, ob der Container in Berchum aktuell überhaupt noch nutzbar sei, da er zu Coronazeiten bereits komplett gesperrt worden sei.
Außerdem sei seines Wissens nach bereits im letzten Jahr die Unterbringung der Sekundarstufe der Wilhelm-Busch-Schule in Räumlichkeiten der ehemaligen Pestalozzischule geplant worden.
Herr Schmidt findet es bedenklich, die Parkplatzfläche an der ehemaligen Pestalozzischule zu bebauen, da der Parkplatz von Schülern der Kaufmannsschule stark frequentiert werde.
Herr Becker trägt vor, dass ein kompletter Umzug der Wilhelm-Busch-Schule zur ehemaligen Pestalozzischule nicht ohne einen erhöhten Aufwand der Herrichtung und baulichen Maßnahmen durchführbar sei. Eine weitere Überlegung sei die Möglichkeit einer Verteilung der Kinder der Primarstufe auf andere Förderschulen gewesen. Dies sei jedoch nach Abwägung der Auswirkungen auf die anderen Förderschulen wieder verworfen worden.
Der Container bzw. Pavillon in Berchum/Garenfeld sei definitiv abgängig und nicht mehr in vollem Umfang nutzbar.
Die Grundschule Im Kley nutze bereits seit längerer Zeit Räumlichkeiten für unterrichtliche Zwecke und für den OGS-Bereich.
Herr Gerbersmann erklärt, dass die externe Vergabe von Aufträgen für neue Projekte oder kleinere Maßnahmen, zum Beispiel eines Pavillons, bereits praktiziert werde. Bei Bestandsmaßnahmen werde eher darauf verzichtet, da hier eine engere Betreuung und Einflussnahme durch den Bauherrn geboten sei.
Anlagen zur Vorlage
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(wie Dokument)
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361,6 kB
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