02.03.2023 - 7.4 Sachstandsbericht Sofortprogramm Innenstadt

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Wortprotokoll

Herr Wisotzki erläutert die Vorlage. Er macht deutlich, dass die Bezirksvertretung Haspe sich darauf verständig hatte, die nicht verausgabten Mittel in Höhe von ca. 98.000,00 € umzuschichten, so dass nichts verloren gehe.

 

Herr Beilein antwortet, dass die Verwaltung sich mit dem Fördermittelgeber zwecks Umschichtung auseinandersetze. Derzeit laufen sehr intensive Gespräche mit den beauftragten Büros und der Bezirksregierung. Ziel sei es, durch die Nichtausgaben eine Teilmöblierung der einzelnen Fußgängerzonen durchzuführen.

 

Herr Goertz erklärt, dass die Leerstände in Haspe zum Teil auch auf die fehlende Kaufkraft und den wachsenden Onlinehandel zurückzuführen seien. Er möchte wissen, ob seitens der Verwaltung angedacht wurde, ein leerstehendes Ladenlokal für eine Kinderbetreuung anzumieten.

 

Herr Groening antwortet, dass in einer solchen Betreuung insgesamt neun Kinder untergebracht werden dürfen. Eine solches Vorgehen sei ebenfalls in Wehringhausen erfolgt. Er vermutet, dass dies für Haspe nicht vorgesehen sei.

 

Herr Müller bezieht sich auf die Umschichtung der Mittel und möchte wissen, ob die nichtverausgabte Summe nur für Haspe separat zur Verfügung stehe.

 

Herr Beilein bejaht dies.

 

Herr Thieser möchte wissen, was genau die Verwaltung unter dem Zentrenmanagement verstehe.

 

Herr Beilein antwortet, dass dies nicht genau genannt werden könne. Es komme immer auf die jeweilige Problemstellung an. Zuerst müsse die Frage beantwortet werden, welche Art von Zentrum Haspe benötige. Es sei derzeit sehr schwer Eigentümer, zur Nach- bzw. Umnutzung zu überreden. Das Zentrenmanagement müsste sich so aufstellen, dass es Eigentümer*innen berät und auch die Perspektiven für die einzelnen Objekte entwickelt.

 

Frau Schneidmüller-Gaiser bezieht sich auf die Aussage von Herrn Groening und möchte die genauen Kriterien erfahren, warum das Gebäude des ehemaligen Deichmanns oder von Ginsberg nicht für eine Kita infrage käme.

 

Herr Groening antwortet, dass diese beiden Gebäude nicht explizit geprüft wurden. Es sei aufgrund von Brandschutzvorschriften und baulichen Vorschriften äußerst schwer, eine Bestandsimmobilie in eine Kita umzuwandeln. Allerdings sagt er zu, dass Anliegen intern weiterzugeben.

 

Herr Goertz möchte wissen, ob mit den beauftragten Planungsbüros Schneider + Straten und Stadt und Handel Gespräche bzgl. einer Kindergroßtagesbetreuung geführt wurden und wenn nicht, ob hiermit noch gerechnet werde.

 

Herr Beilein antwortet, dass der Auftrag an die Konzeptbüros auf die Einzelhandelsnutzung ausgelegt wurde. Der Einzelhandel könne die Attraktivität einer Innenstadt nicht mehr alleine stemmen. Aus Sicht der Stadtplanung seien jegliche Nutzungen zu befürworten, die Menschen in die Innenstädte bringen. Das Zentrenmanagement müsse für alle Nutzungen anbieten und nicht nur für den Einzelhandel. 

Herr Romberg merkt an, dass Deichmann und Ginsberg seit Jahren leer stehen und inzwischen jeweils einen neuen Eigentümer hätten.

 

Herr Thieser fügt hinzu, dass Deichmann ehemals in der Voerder Straße seit Jahren einen Wasserschaden habe, der noch nicht behoben sei. Das Gebäude der Kita auf dem Hüttenplatz hatte vorher ebenfalls eine andere Nutzung.

 

Herr Wisotzki weist darauf hin, dass es sich bei dieser Vorlage um einen Anstoß für ein Zentrumsmanagement handele. Für die Hagener Innenstadt seien verschiedene Zonen festgelegt worden. Er möchte wissen, ob solche Zonen auch für Haspe hilfreich wären.

 

Herr Lehnerdt antwortet, dass es das Ziel sei, den Einkaufsteil in der Hagener Innenstadt kompakter zu gestalten. Für Haspe könnten nicht dieselben Zonen gelten wie für die Hagener Innenstadt. Es müsse die Frage geklärt werden, was die Hasper Innenstadt gegenüber den anderen Innenstädten besser könne. Der Grundgedanke für Haspe sei eine Verbindung zwischen Real und dem eigentlichen Hasper Innenstadtzentrum zu schaffen.

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Beschluss:

Der Sachstandsbericht der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

 

 

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Abstimmungsergebnis:

 

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 Zur Kenntnis genommen