06.04.2022 - 7.1 Umgang mit dem Hochwasserereignis,hier: mdl. Sa...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7.1
- Gremium:
- Bezirksvertretung Eilpe/Dahl
- Datum:
- Mi., 06.04.2022
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Wortprotokoll
Hinweis der Schriftführerin:
Die verwendete PowerPoint-Präsentation ist als Anlage 5 Gegenstand der Niederschrift.
Frau Thurn gibt anhand einer PowerPoint-Präsentation einen Sachstandsbericht bezüglich des Umgangs mit Hochwasser in der Stadt.
Frau Buczek möchte wissen, wie lange es dauert bis die vorgestellten Projekte umgesetzt seien.
Das Kaskadenprojekt sei für drei Jahre angesetzt, erklärt Frau Thurn. Nach etwa einem Jahr gebe es erste Berechnungen, die veröffentlicht werden können.
Herr Arlt erklärt, dass das Projekt ein fortlaufender Prozess sei der sich stetig erneuert und verbessert.
Frau Thurn ergänzt, dass die Maßnahmen durch Naturschutz- und Artenschutzrechte sowie auch Wasserrechte bestimmt werden. Es seien Genehmigungsverfahren notwendig, die die Umsetzung ggf. erschweren.
Der Krisenstab habe festgestellt, dass die Pegel nicht richtig angezeigt haben und somit nicht warnen konnten. Um dies in Zukunft zu vermeiden seien in Zusammenarbeit mit dem WBH digitale Pegel geplant, beispielsweise an der Rathausbrücke.
Frau Thurn berichtet, dass eine Firma in Delstern Treibgut entferne und eine Rampe müsse am Tierheim wiederhergestellt werden. Eine weitere Firma beschäftige sich zurzeit mit Aufräumarbeiten in der Volme in Dahl und arbeite sich im Anschluss nach Priorei und Rummenohl vor. In der Sterbecke sei eine zusätzliche Firma für die Beseitigung von Geröll eingesetzt. Weiter werden im Hagener Süden Einlaufgitter errichtet und erneuert.
Herr Schroll erkundigt sich, ob es auch Maßnahmen gegen Chemikalien gebe, welche bei dem vergangenen Hochwasser ebenfalls angespült wurden.
Im Rahmen der Projekte sei dies nicht enthalten, jedoch gehöre dies zu den täglichen Aufgaben, erklärt Frau Thurn.
Herr Neuhaus möchte wissen, ob Bodenproben in den landwirtschaftlichen Flächen entnommen wurden.
Die Proben seien alle unauffällig gewesen, berichtet Frau Thurn.
Herr Neuhaus fragt, ob es möglich sei, dass die Tiere wieder auf die Wiesen dürfen und das Futter, welches jetzt nachwachse verwendet werden könne.
Informationen darüber habe hauptsächlich die Landwirtschaftskammer.
Herr Neuhaus kritisiert, dass einige Situationen absehbar gewesen seien und nichts unternommen worden sei.
Frau Buczek erwidert, dass nun in die Zukunft geblickt werden solle. Sie sei begeistert von den Maßnahmen, die geplant seien.
Frau Opitz macht den Vorschlag, etwa nach einem halben Jahr das Thema erneut zu besprechen, um zu schauen, was bisher umgesetzt wurde und was noch verbessert werden könne.
Herr Dahme bezieht sich auf die Aussagen von Herrn Arlt, dass die Entwicklung der Maßnahmen sich über Jahre hinziehe und das aus der Vergangenheit nun gelernt werden könne.
Herr Neuhaus macht den Vorschlag, sich mit der Verwaltung gemeinsam zu treffen, um Erfahrungen und Ideen austauschen zu können.
Herr Dahme bedankt sich für den Bericht und die geplanten Maßnahmen.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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1,9 MB
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