02.03.2022 - 5.2 Vorschlag der SPD-Fraktion:hier: Schnelladesäul...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.2
- Gremium:
- Bezirksvertretung Eilpe/Dahl
- Datum:
- Mi., 02.03.2022
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- BV - Bezirksvertretung Hagen-Mitte
- Bearbeitung:
- Iris Kappel
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Frau Opitz begründet den Vorschlag.
Herr Winterkemper erklärt, dass zunächst geprüft werden müsse, wem das Grundstück gehöre. Eine Schnellladesäule sei eine hohe Investition und der Bau belaufe sich auf Kosten von etwa 100.000 Euro. Es müsse jemand gefunden werden, der diese Investition tätigt. Zurzeit gebe es keine Förderprogramme für die Errichtung von Ladestationen. Außerdem berichtet er, dass es in Hagen bereits 59 Ladesäulen der MarkE gebe, wodurch der Bedarf gedeckt sei.
Frau Buczek möchte wissen, wie lange ein Auto zum Laden brauche.
Herr Ludwig von der MarkE informiert, dass die Aufladedauer etwa vier bis sechs Stunden betrage, Schnelladesäulen jedoch nur ein bis zwei Stunden benötigen.
Außerdem weist er darauf hin, dass sich gegenüber der Ausfahrt der A45, auf dem Grundstück der MarkE, zwei Ladepunkte befinden, welche für die Öffentlichkeit zugänglich seien.
Herr Ludwig berichtet, dass der angesprochene Standort 2019 geprüft wurde und festgestellt wurde, dass der Strom dort nicht ausreiche. Der Ausbau würde Kosten von etwa 60.000 Euro verursachen. Zudem sei der Grundbedarf an diesem Standort gedeckt. Er verweist zusätzlich darauf, dass in Hagen circa 1.500 elektrische Autos angemeldet sind und nur etwa 15 % der Besitzer an öffentlichen Ladestationen laden.
Herr Winterkämper ergänzt, dass nicht nur die MarkE Ladestationen betreibe und es daher in Hagen 83 Ladesäulen gebe.
Herr Eiche fragt, ob es eine Beschilderung für die Ladestation an der MarkE gebe. Zudem möchte er wissen, warum sich der Bau von Ladestationen für andere Mitbewerber lohne.
Herr Ludwig erklärt, dass andere Stationen in der Regel dort gebaut werden, wo es bereits einen Transformator gebe.
Bezüglich der Beschilderung erläutert er, dass die Besitzer von E-Autos Apps nutzen und daher eine Beschilderung nicht nötig sei. Er nehme den Vorschlag jedoch als Anregung mit.
Frau Opitz stimmt Herrn Eiche zu und ist ebenfalls für eine bessere Beschilderung.
Herr Kostrzewa bestätigt die Aussage von Herrn Ludwig, dass eine Beschilderung aufgrund von Smartphones nicht notwendig sei.
Herr Schroll möchte wissen, ob Ladestationen am Freilichtmuseum geplant seien.
Herr Ludwig berichtet, dass die Anträge des Förderprogramms noch abgearbeitet werden, der LWL aber nicht im Gespräch sei.
Herr Winterkemper fragt, ob die Bezirksvertretung bereit sei, Mittel zur Verfügung zu stellen, um den Bau einer Ladestation im Bezirk zu ermöglichen. Die Kosten beliefen sich auf etwa 17.000 Euro.
Herr Dahme betont, dass der Ausbau dringend notwendig sei, da Verbrenner ab 2030 nicht mehr verkauft werden, Außerdem sei er der Meinung, dass die Ladestationen auch in den Wohngebieten gebaut werden müssen.
Frau Opitz fragt nach, was der Bau einer Ladestation koste.
Herr Ludwig erläutert, dass der Bau einer regulären Ladestation rund 17.000 Euro koste und Förderprogramme etwa die Hälfte der Kosten übernehmen. Ab 12.000 KW Ladung im Jahr bringe die Station einen Gewinn.
Herr Eiche schlägt vor, dass die BezirksvertreterInnen diesen Vorschlag in ihren Parteien anbringen können.
Herr Neuhaus plädiert dafür, den Mitgliedern des LWL den Bau von Ladestationen nahezubringen.
Herr Arlt schlägt vor, dass sich die Verwaltung mit dem LWL auseinandersetzt und eine Empfehlung bezüglich des Baus von Ladestationen ausspricht.
Herr Ludwig wendet ein, dass es sein könne, dass der LWL bereits den Bau plane, jedoch nicht mit der Mark-E.
Herr Dahme fasst zusammen, dass zum einen die Verwaltung gebeten werde, mit dem LWL Gespräche zu führen, mit dem Ziel der Errichtung von E-Ladestationen und zum anderen Herrn Dr. Beckmann zu einer der nächsten Sitzungen eingeladen werde.
Anlagen zur Vorlage
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(wie Dokument)
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15,8 kB
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