27.04.2022 - 5.1 Vorstellung des neuen Geschäftsführers der HAGE...

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Wortprotokoll

Nach einer nochmaligen Begrüßung durch Herrn Quardt stellt sich Herr Dr. Christopher Schmitt der Bezirksvertretung ausführlich vor.

 

Zunächst teilt Herr Dr. Schmitt mit, dass er aus Gelsenkirchen stamme und dort bisher als Beigeordneter insbesondere Wirtschaftsförderungsdezernent war.

 

Er habe sich bereits mehrere Bereiche in Hagen angeschaut und formuliert für seine Arbeit zunächst folgende Ziele:

 

  • Er möchte mit der Hagen.Wirtschaftsförderungs GmbH ein verlässlicher Partner für die Bestandsentwicklung für die ansässige Wirtschaft sein. Zu diesem Thema finde demnächst eine Unternehmensbefragung zur Qualitätszufriedenheit statt.
  • Weiter möchte er in Hagen noch sichtbarer durch Veranstaltungen werden.
  • Ein weiteres Ziel sei strategische Impulse zu setzen wie durch „Hagen Horizonte“ begonnen wurde.

 

Weiteres wichtiges Thema sei die Entwicklung in der Industrie. Hier habe er bereits Erfahrungen zum Thema Wasserstoffnutzung gemacht und begleite auch gespannt das Thema Geothermie bei einer Papierfirma in Hagen.

 

Ein weiterer Schwerpunkt sei die Entwicklung der Innenstadt, wie die Mobilität in Hagen, Smart City-Möglichkeiten und ein eventueller Feierabendmarkt nach dem Beispiel Gelsenkirchens sowie die Ausschöpfung von Förderprogrammen für die Innenstadt.

 

Abschließend macht Herr Schmitt auf die Situation der Einkaufsgalerien nach der Flutkatastrophe aufmerksam und verweist auf die nächsten Veranstaltungen in der Innenstadt.

 

Herr Quardt bedankt sich für die Ausführungen.

 

Herr Meier macht Herrn Schmitt aus seiner Sicht auf verschiedene Problematiken in Hagen, wie den Zustand der Fußgängerzone, die durch das INSEK-Projekt aufgewertet werden soll, sowie die Entwicklung der Flächen Westside, Hawker, Varta Insel, Schlachthof, ehemaliges Molkereigebäude, Arbeitsamt und Altenhagener Brücke aufmerksam.

Weiter verweist er auf die Museen und dem Theater in der Innenstadt und regt hier auch eine Belebung der Innenstadt durch die Kultureinrichtungen an.

 

Herr Quardt verweist in diesem Zusammenhang auch auf die touristische Wirkung der kulturellen Einrichtungen in Hagen.

 

Frau Masuch hebt die öffentlichkeitswirksamen Ausstellungen in den Museen hervor und begrüßt die gute Resonanz.

Sie möchte in der Innenstadt den Fokus nicht nur auf den Handel, sondern auch auf die Bewohner einer Stadt lenken. Sie habe Veranstaltungen in der SIHK besucht, die sich mit der zukünftigen Stadtentwicklung beschäftigen wobei verschiedene interessante Impulse gesetzt wurden.

Sie möchte außerdem wissen, ob die Unternehmen auch befragt werden, was sie zu einer gelungenen Stadtentwicklung beitragen können.

 

Herr Dr. Schmitt zeigt sich auch aus Sicht der Wiedererkennung einer Stadt sehr zufrieden mit den publikumsintensiven Ausstellungen der Museen.

Weiter macht er darauf aufmerksam, dass das Thema Innenstadtentwicklung mit vielen Akteuren und externen Beratern ein wichtiger und langwieriger Prozess sein wird.

 

Zum Thema Unternehmensbefragung führt Herr Dr. Schmitt aus, dass von Seiten der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Themen der Zukunftsfähigkeit im ökonomischen und ökologischen Sinne angesprochen werden, jedoch nicht zur inneren Entwicklung einzelner Unternehmen. Ziel sei es, die Unternehmen zu unterstützen.

 

Herr Panzer macht in Zusammenhang mit der Innenstadtentwicklung auf die doch dichte Besiedelung der Innenstadt in Hagen als Potential aufmerksam. In anderen Städten, wie Dortmund, sei die Innenstadt nach Geschäftsschluss tot, was in Hagen nicht so sei.

Außerdem begrüßt er, dass Herr Dr. Schmitt bereits Erfahrungen in der Wirtschaftsentwicklung in Gelsenkirchen gemacht habe. Da dort wir auch in Hagen neue Flächen zur Wirtschaftsentwicklung nicht zur Verfügung stehen.

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Beschluss:

Der Bericht des Geschäftsführers der HAGEN.WIRTSCHAFTSENTWOCKLUNGS GmbH wird dankend zur Kenntnis genommen.

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Abstimmungsergebnis:

 

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 Zur Kenntnis genommen