25.08.2022 - 3.1 Bebauungsplan Nr. 6/20 (701) Gewerbegebiet Grun...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3.1
- Sitzung:
-
Sitzung der Bezirksvertretung Haspe
- Gremium:
- Bezirksvertretung Haspe
- Datum:
- Do., 25.08.2022
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Mitteilung
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Jendrik Hoppmann
Wortprotokoll
Frau Schneidmüller-Gaiser erläutert, dass ihrer Meinung nach auch in Bezug auf ihre ökologischen Anmerkungen der letzten Sitzung, die Fragen nur sehr vage beantwortet worden sind. Dieser Eingriff in die Natur sei immer mit der Neuschaffung von Arbeitsplätzen begründet worden. Bei der Beantwortung der Fragen werden 270 Arbeitsplätze angegeben. Es werde nicht beantwortet, ob es sich um neue Arbeitsplätze oder eine Verlagerung der Arbeitsplätze handelt. Bei einem Gespräch mit einer Delegation der Fraktion B90/Die Grünen bei der Firma Abus sei erklärt worden, dass in dem Hochregallager Arbeitsplätze entstünden, die aus der Nachbarstadt verlagert würden. Unter anderem handele es sich um Arbeitsplätze der Firma Kühne + Nagel, welche dort ausgegliedert worden seien. Der Grund bzw. der Mehrwert, warum Hasper Bürger*innen in dem Bereich auf ihr Land verzichten, sei ihr noch nicht ersichtlich.
Herr Romberg spricht sich weiterhin für das Bauvorhaben der Firma ABUS aus und weist darauf hin, dass es sich um Mitarbeiter der Firma Kühne + Nagel handele. Somit würden nicht mehr Arbeitsplätze entstehen. Er sei bei den bisherigen Diskussionen davon ausgegangen, dass es sich um neue Arbeitsplätze und nicht um eine Verlagerung handele. In der Betriebshalle werden die Arbeitsplätze aus Volmarstein verlagert. Unter Einbeziehung der dann zu erwartenden Gewerbesteuer in Verbindung mit dem Einkommenssteuergesetz bittet er um Klärung.
Herr Bleja kann die Bedenken nachvollziehen. Die Fachverwaltung ist auf die gelieferten Zahlen von ABUS angewiesen. Für die Wirtschaftsentwicklung sei ein ABUS-Standort vorteilhaft. Er schlägt vor, dass sich die Verwaltung bei ABUS nach aktuellen Zahlen erkundigt. Er vermutet allerdings, dass keine anderen Zahlen genannt würden.
Herr Wisotzki verweist aus formalrechtlichen Gründen darauf hin, dass es sich hierbei um eine Mitteilung handelt und er zwar eine Diskussion zugelassen hat, jedoch keine neuen Fragen weitergegeben werden. Er bittet die Fraktionen darum, für die nächste Sitzung der Bezirksvertretung Haspe entsprechende Anfragen zu stellen.
Anlagen zur Vorlage
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1
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1,9 MB
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