02.06.2022 - 7.5 Sachstandsbericht Sofortprogramm Innenstadt. Hi...

Beschluss:
geändert beschlossen
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Wortprotokoll

Herr Thieser erklärt, dass die Bezirksvertretung Haspe sich mit diesem Thema noch nicht richtig befassen konnte. Er selbst wisse nicht, was hier alles schon an Diskussionen, Konzepten, etc. gelaufen sei. Seiner Meinung nach, solle die Verwaltung der Bezirksvertretung Haspe das weitere Vorgehen in der nächsten Sitzung vorstellen, so dass auch Mitglieder der Bezirksvertretung Haspe Anregungen und Vorschläge machen könnten. Er bezieht sich auf die Mail indem das gemeinsame Gespräch wegen mangelnden Interesses der Gewerbetreibenden abgesagt wurde. Er könne sich nicht vorstellen, dass kein einziges Unternehmen kein Interesse an der Zukunft und der Belebung der Hasper Innenstadt habe. 

 

Frau Schneidmüller-Gaiser teilt die Ausführungen von Herrn Thieser. Sie berichtet von einem vorherigen Bericht in der Bezirksvertretung Haspe. Die Dame, die diesen Punkt in der Sitzung vertreten hatte, habe Sie den Tipp gegeben, sich an Herrn Bucco zuwenden. Sie moniert, dass bereits ein Jahr seit Beginn des Förderprogramms vergangen ist und es bisher keinen nennenswerten Fortschritt gebe. Sie weist darauf hin, dass dieses Förderprogramm nur bis Ende 2023 laufe. Sie kann ebenfalls nicht glauben, dass kein Gewerbetreibender Interesse an der Zukunft in Haspe hat. Sie selbst erfahre in Gesprächen das genaue Gegenteil. Viele Gewerbetreibende haben Ideen, um die Innenstadt von Haspe voranzubringen. Sie befürchtet, dass die beauftragten Unternehmen nicht unbedingt die Experten für Stadtteile sind. Ebenfalls

erkundigt sie sich nach den 99.000,00 €.

 

Herr Dr. Diepes kann den Unmut verstehen. Fakt ist, dass kein Unternehmen für eine Teilnahme an einem Werkstattgespräch zugesagt habe. Es sei enorm wichtig, dass Vor-Ort-Akteure teilnehmen und involviert werden.

 

Herr Gronwald habe sich ebenfalls einen ausführlichen Bericht gewünscht. Seiner Meinung nach, müsse auch viel mehr Werbung auch seitens der HAGEN.Entwicklung betrieben werden. Es reiche nicht kleine Plakate in leere Geschäfte zu kleben.

 

Herr Goertz schlägt eine Vertagung auf die nächste Sitzung vor.

 

Frau Bremser berichtet, dass Schneider + Straten mittlerweile die vierte oder fünfte Gesellschaft sei, die versuchen die Innenstadt neu zu beleben. Ihrer Meinung nach, seien die Menschen mittlerweile müde, zu solchen Veranstaltungen zu gehen, weil sich in den letzten Jahren nichts verändert hat. Sie möchte wissen, ob es Gespräche mit den Gewerbetreibenden gegeben hat oder nur eine Einladung zum Werkstattgespräch bzw. das Aufhängen der Plakate?

 

Herr Thieser moniert, dass seit der Vorstellung in der Bezirksvertretung Haspe es keinen neuen Sachstand seitens der Verwaltung gegeben habe. Wenn Leute begeistert werden sollen, müssten die Gewerbetreibenden vor Ort direkt angesprochen werden. Wenn das Interesse der Menschen in Haspe genau bekannt ist, könne auch besser geplant werden.

 

Frau Bremser bezieht sich auf die Klausurtagung aus dem Jahr 2018. Hier seien alle Interessen der Gewerbetreibenden aufgenommen worden.

 

Herr Wisotzki bezieht sich auf die 99.000,00 € und erklärt, dass diese Summe ausschließlich sachbezogen für die Vermietung verwendet werden dürfen. Herr Schneider von Schneider + Straten habe sein Vorgehen im Büro des Bezirksbürgermeisters teilweise vorgetragen. Herr Schneider wollte mit allen Eigentümern über den Mietpreis pro Quadratmeter sprechen. Das Ergebnis wurde in ein Programm eingefügt. Durch dieses Programm werden über 2000 Filialen abgefragt, ob sie für einen solchen Standort infrage kämen. Von den infrage kommenden 200 Filialen gebe es bereits schon 20 in Haspe. Herr Schneider sollte für die von Frau Schneidmüller-Gaiser angesprochene Sitzung eingeladen werden. Allerdings hat die Verwaltung erklärt, dass eine Teilnahme von Herrn Schneider zu teuer sei. Er schlägt vor, dass Schneider + Straten, Stadt und Handel und HAGEN.Entwicklung zur nächsten Sitzung eingeladen werden und ihre Projekte vorstellen. Zu der Verwaltungsvorlage fügt Herr Wisotzki hinzu, dass die Mieter anders als in der Vorlage genannt, nur 20 % Miete auf die ersten zwei Jahre zahlen müssten.

 

Herr Müller schlägt notfalls eine Sondersitzung vor.

 

Frau Bremser fügt hinzu, dass diese Sondersitzung auch in den Sommerferien erfolgen könne.

 

Frau Schneidmüller-Gaiser habe den gleichen Gedanken gehabt. Umso mehr hätte ihrer Meinung nach das Werkstattgespräch stattfinden müssen.

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Beschluss:

Die Bezirksvertretung Haspe fordert die Verwaltung auf, eine Sitzung (Sondersitzung) für eine gemeinsame Beratung mit Teilnehmern der Büros Stadt und Handel aus Dortmund, Schneider + Straten aus Düsseldorf, der HAGEN.Wirtschaftsentwicklung sowie Vertretern des Fachbereiches Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung zu organisieren, um das bisherige und das weitere Vorgehen bzgl. des Sofortprogrammes Innenstadt zu beraten.

 

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Abstimmungsergebnis:

 

 

Ja

Nein

Enthaltung

SPD

4

-

-

CDU

3

-

-

Bündnis 90/ Die Grünen

2

-

-

Hagen Aktiv

2

-

-

AfD

-

-

-

 

X

  Einstimmig beschlossen

 

 

Dafür:

11

Dagegen:

-

Enthaltungen:

-

 

 

 

 

 

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