30.11.2022 - 9.3 Einführung von Mikromobilitäts-Verleihsystemen ...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 9.3
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hagen-Nord
- Datum:
- Mi., 30.11.2022
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:04
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB69 - Umweltamt
- Bearbeitung:
- Sivasai Prasad Yeesakonu
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Winterkemper teilt mit, in Haspe habe der Anbieter Zeus das Angebot für
E-Tretroller für einige Zeit zurückgenommen. Es kam dort zu Vandalismusschäden, Diebstahl und dazu, dass die Leistung nicht bezahlt wurde. Der Anbieter wolle jedoch weiterhin den Standort Hagen beibehalten.
Um die Fahrten mit dem Auto zu reduzieren, sei ein Einsatz von
E-Mobilitätsfahrzeugen sinnvoll. Es solle ein stationsgebundenes System errichtet werden. Ebenfalls solle die Anzahl der Fahrzeuge begrenzt werden. Man könne sich auch vorstellen, im Stadtgebiet Bikesharing oder auch Verleih-
E-Fahrräder/Lastenräder anzubieten. Die genauen Standorte und Möglichkeiten
sollen mit Unterstützung der Bezirksvertretungen beraten und die Standorte ermittelt werden.
Herr Rehbein spricht sich für die vorgestellten Varianten zur Einführung von
E-Scootern. Er hätte sich jedoch eine Auflistung der vorgeschlagenen Standorte
gewünscht. Die Anlage 3 der Vorlage, in Form einer Karte, sei sehr unübersichtlich.
Herr Fritzsche möchte wissen, ob erst abgewartet werde, bis der Anbieter wieder nach Haspe und Wehringhausen zurückkehre, bevor im Stadtgebiet Nord die
E-Roller eingeführt werden.
Herr Winterkemper merkt an, man wolle parallel verfahren, um keine Zeit zu
verlieren. Sobald die Beschlüsse der Politik vorliegen, könne man in die
Detailplanung übergehen.
Herr Kohaupt bittet die Verwaltung eine Standortliste zu erstellen und der BV-Nord vorzulegen.
Herr Löher steht der Sache sehr skeptisch gegenüber. In Großstädten sei dies
vielleicht eine gute Sache, jedoch in Hagen könne er sich das nicht vorstellen. Es stelle sich die Frage, wo in Zukunft die ganze Energie für die E-Mobilität herkommen solle.
Herr Kruse möchte wissen, ob deren Fahrzeuge untereinander kombinierbar seien, wenn verschiedenen Anbieter in Stadtgebiet ihren Zuschlag bekommen würden,
sodass man von einem Ortsteil in den anderen fahren könne, oder jeweils das
Fahrzeug gewechselt werden müsse.
Herr Winterkemper entgegnet, die Fahrzeuge seien mit einem Gebührenzähler und GPS versehen und müssen auf stationsgebunden Flächen abgestellt werden.
Aus Sicht von Herrn Rehbein sei es aus praktischen Gründen nicht sinnvoll,
verschiedenen Anbieter zuzulassen.
Herr Mosch kann sich den Äußerungen von Herrn Rehbein anschließen und macht darauf aufmerksam, dass aus seiner Sicht die Fahrzeuge im ganzen Stadtgebiet
genutzt werden sollten und nicht immer wieder vom Anbieter in der Stadt ständig mit Fahrzeugen eingesammelt werden müssen, um an den eigenen gebundenen
Standort gebracht zu werden.
Beschluss:
Die BV-Nord empfiehlt dem Rat der Stadt folgenden Beschluss zu fassen:
1. Die Verwaltung wird beauftragt, in Zusammenarbeit mit geeigneten Anbietern stationsgebundene Mikromobilitäts-Verleihsysteme im Stadtbezirk Hagen-Nord einzuführen.
2. Die Verwaltung wird beauftragt, dafür die notwendigen Schritte und Verfahren einzuleiten – gerade auch um die Anzahl der E-Tretroller, E-Fahrräder und E-Lastenräder in Hagen-Nord gezielt zu steuern und zu begrenzen.
Zusatz: Die Verwaltung wird gebeten eine Liste mit den möglichen Standorten
für den Stadtbezirk zu erarbeiten und der BV-Nord vorzulegen.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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177,9 kB
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2
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(wie Dokument)
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199,4 kB
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3
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(wie Dokument)
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198 kB
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