22.11.2022 - 10.1 Gehölzschnitt im FFH-Gebiet "Kalkbuchenwälder b...

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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Frau Kuschel-Eisermann bittet um einen aktuellen Sachstandsbericht über die Situation nach der Fällmaßnahme.

 

Herr Gockel erläutert. Der Vorgang sei gemäß den ordnungsbehördlichen Vorgaben an die Staatsanwaltschaft abgegeben worden. Der dort im Bereich des Weißensteins vorkommende Uhu habe erfolgreich gebrütet. Auf Anordnung der unteren Naturschutzbehörde sei als erste Handlung die Beräumung der Flächen von dem dort lagernden Schnittgut erfolgt, damit vor allem eine effektive Bekämpfung der dort schon vorhandenen Neophyten durch Freischneiden möglich ist. Diese Bekämpfung wurde seitens der unteren Naturschutzbehörde angeordnet, um eine Naturverjüngung durch aufkommende standortgerechte Gehölze auf der Fläche zu ermöglichen. Die Biologische Station führe im Auftrag des Landesbetriebes Wald und Holz die Pflegemaßnahmen durch. Im ordnungsbehördlichen Kontext fungiere der Flächeneigentümer Landesbetrieb Wald und Holz hier als Zustandsstörer unabhängig vom Verursacher. Neben den praktischen Pflegemaßnahmen soll die weitere Entwicklung gutachterlich begleitet werden.

 

Der Wasserstand im Barmer Teich werde als Auflage aus dem Planfeststellungsbeschluss zur Erweiterung des Steinbruches durch Zufluss aus einem eigens abgeteuften Brunnen in der Umgebung gestützt. Das verhindere ein Trockenfallen des Barmer Teiches zu jeder Jahreszeit und wirke sich nun positiv auf die angrenzenden Pflanzenbestände aus. Herr Gockel zeigt sich zuversichtlich im Hinblick auf eine positive Entwicklung.

 

Herr Welzel ergänzt, es sei der älteste bekannte Uhu-Brutplatz dort in der Umgebung.

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