05.05.2022 - 5.6 Beschulung von ukrainischen Schüler*innen - Mün...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.6
- Sitzung:
-
Sitzung des Schulausschusses
- Gremium:
- Schulausschuss
- Datum:
- Do., 05.05.2022
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:04
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Herr Hermann berichtet zum aktuellen Stand (3.5.2022)
Auf der Warteliste des kommunalen Integrationszentrums stehen aktuell 266 SchülerInnen:
- 114 für die GS,
- 123 für die SEK I,
- 29 für die SEK II.
Bis auf 8 SchülerInnen sind alle aus der Ukraine.
Grundschulbereich:
- 109 SuS wurden auf Hagener Grundschulen verteilt und können einen Schulplatz in Hagen erhalten.
- Ca. 15-20 SuS sind schon in den Grundschulen angekommen.
- Ca. 80 SuS haben schon einen festen Platz, können aber noch nicht am Unterricht teilnehmen, da sie erst zu einem Beratungsgespräch zum KI müssen.
Sek I Bereich:
- 20 SuS an der Hildegardis Schule;
- 18 SuS am Christian-Rohlfs-Gymnasium zunächst nachmittags in Beschulung. Nach den Sommerferien neue Klasse im normalen Schulbetrieb.
- Vereinzelt sind schon SuS in den Schulen aufgenommen, ohne den offiziellen Weg über das KI zu gehen (ca. 6 SuS).
- 72 SuS können in der ehemaligen HS Hohenlimburg unter der Trägerschaft der RS Hohenlimburg und dem Gymnasium Hohenlimburg starten, sobald Beratungsgespräche stattgefunden haben.
Er fügt die ergänzende Info hinzu, dass sich nicht nur und nicht vorzugsweise um ukrainische Kinder gekümmert wird, sondern dass die Warteliste Kinder aus allen Zuzugsstaaten berücksichtigt und dass nach der Reihenfolge vorgegangen wird, zugewanderte Kinder auf die Schulen zu verteilen.
Herr Walter fragt, da ja meist Frauen mit ihren Kindern hier ankommen würden, ob unter den Frauen eventuell auch Lehrerinnen seien, die gegebenenfalls hier unterrichten könnten. Herr Hermann führt aus, dass der FB 48 und das Schulamt im ständigen Austausch mit dem KI stehen und dass erste Kontakte zu ukrainischen Lehrerinnen hergestellt wurden und dass versucht werde, diese in den Schulalltag zu integrieren.
Herr Severcan fragt, wie mit der Sprachbarriere der ukrainischen SuS im Alltag umgegangen wird. Frau Speckmann erläutert, dass es hier wie mit anderen zu integrierenden SuS läuft. Es gibt individuelle Sprachförderungen und teilweise werden ehrenamtliche Helfer eingebunden.
An der weiteren Diskussion beteiligen sich Herr Pütz, Frau Speckmann, Herr Mechnich, Herr Becker, Frau Graf, Herr Hermann, Frau Bartscher, Herr Rudel und Frau Pfefferer.
