05.05.2022 - 5.2 Suche nach möglichen Schulstandorten in der Inn...

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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Frau Pott berichtet, dass alle städtischen Bereiche für die Thematik Suche nach Schulstandorten sensibilisiert wurden und bei sich bietenden Gelegenheiten und Angeboten an schulische Zwecke denken. Beim FB 61, Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung hat man zunächst 13 Grundstücke identifiziert, die auf Tauglichkeit geprüft wurden. Einige wurden nach interner Prüfung direkt verworfen, die übrigen dann vor 14 Tagen in einem Gespräch mit dem FB 48 näher betrachtet.

 

Zu den einzelnen Grundstücken kann jetzt noch nicht viel Konkretes gesagt werden, da es sich um erste Überlegungen handelt. Die Grundstücke sind teilweise im Besitz der HEG, teilweise gibt es auch private Eigentümer. Als erstes Ergebnis ist festzustellen, dass es sich bei allen Möglichkeiten nicht um kurzfristig zu realisierende Lösungen für die Schaffung zusätzlichen Schulraums handelt. Wahrscheinlich sind diese Optionen erst in ca. 8 Jahren zu realisieren.

Denn teilweise ist zunächst Bauchrecht zu schaffen, Bebauungspläne müssen aufgestellt werden, so dass in diesen Fällen frühestens 2026 ein Baubeginn erfolgen könnte. Es gibt jedoch auch einen Standort, an dem das Bebauungsrecht schon fortgeschritten ist und kurzfristige Gespräche zu führen sind, um hier gegebenenfalls noch eine Schule einplanen zu können.

 

In einem anderen Fall werden gerade Erschließungsmöglichkeiten des Grundstücks geprüft. Hier wartet 48 auf die Rückmeldung aus dem FB 61.

 

Dann hat der FB 60 Immobilien, Bauverwaltung und Wohnen 48 auf ein Grundstück aufmerksam gemacht, das aber mit unter 2000 m² leider als zu klein für einen Schulneubau direkt verworfen werden musste.

 

Über Hinweise aus den Reihen der Politik wäre die Verwaltung dankbar und würde die erforderlichen Gespräche dann aufnehmen.

 

Herr Walter erkundigt sich, wie viele von den ursprünglichen 13 Optionen jetzt noch realistisch sind. Zudem möchte er wissen, warum eine Realisierung erst in 8 Jahren machbar ist. Wäre es eventuell eine Option, über Containerlösungen nachzudenken oder bestehende Schulen noch auszubauen?

 

Frau Pott erklärt, dass inklusive des Grundstücks, dessen Nutzung erst in 8 Jahren realistisch wäre, noch 6 Grundstücke zur Prüfung anstehen. Sie erläutert weiter, dass passende Grundstücke aber eine Mindestgröße aufweisen müssen. Dies muss sowohl für Neubauten, als auch für Anbauten oder Pavillons beachtet werden.

 

Herr Rudel macht deutlich, dass er die Auffassung von Herrn Walter teilt und dass ein Neubau natürlich auch einen Mehrwert für die Attraktivität der Hagener Innenstadt darstellen würde. Er nennt das Marienhospital als Möglichkeit. Zudem könnten bestehende Gebäude im Innenstadtbereich durch Nutzungsänderungen für schulische Nutzung in Frage kommen. Er weist zudem auf den WBH-Parkplatz als mögliche Option hin.

 

Frau Pott bedankt sich für die Hinweise und betont, dass parallel nach langfristigen und nach Übergangslösungen gesucht werden muss. Für letztere kommen Anbauten oder Pavillons in Betracht.

 

An der weiteren Diskussion beteiligten sich Frau Pott, Herr Mechnich und Herr Hermann.

 

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