24.03.2022 - 5.5 Beschulung von geflüchteten Kindern der Ukraine

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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

Nach Information von Frau Kaufmann, benötigen Flüchtlinge zunächst einen Aufenthaltstitel, als Voraussetzung für eine Teilnahme am Unterricht. Zuweisungen der Flüchtlinge würden über das kommunale Informationszentrum kommen. Frau Kaufmann berichtet über die aktuellen Zahlen. Am 24.3. waren es 1079 Menschen, die nach Hagen gekommen sind. 240 davon sind in Sammelunterkünften. Viele seien privat untergekommen. 40% der Zugewanderten sind unter 16 Jahren, 113 sind unter 6 Jahren und 271 sind zwischen 2006-2015 geboren. Herr Walter fragt nach, wo die Lehrer herkommen. Er geht davon aus, dass auch viele Lehrer/innen unter den Flüchtlingen sind, die gerne weiter als Lehrer/innen arbeiten würden. Frau Graf berichtet, dass 10 Millionen Menschen auf dem Weg seien. Die Ukraine ist digital viel weiter als wir und sie weiß von vielen Bibliotheken, wo Schulbücher bereits digital vorhanden seien. Es gibt wohl auch Überlegungen digitale Möglichkeiten bundesweit zu nutzen. Herr König fragt sich, wie die Schüler digital arbeiten sollen, wenn Schulen kein WLan haben. Frau Graf fragt nach, wie die Schüler/innen auf die Schulen verteilt werden sollen. Frau Kaufmann führt aus, dass eine zügige Beschulung das Ziel sei. Das Problem der Sprache wird sich stellen, von daher ist der Hinweis auf die digitalen Unterrichtsangebote berechtigt. Frau Peddinghaus berichtet von unausgepackten IPads an der Grundschule Volmetal. Sie werden nicht genutzt, weil es dort kein WLan gibt. Vielleicht könnte man sie einziehen und dahin geben, wo sie gerade genutzt werden könnten. Herr Becker verweist auf die Förderrichtlinien. Es gibt noch keine Hinweise des Landes, dass da etwas geändert wird. Natürlich wäre eine höhere Flexibilität wünschenswert. Das erste Sofortausstattungsprogramm ist flexibel, das zweite nicht. Herr Kruse berichtet, dass an seiner Schule einige Kinder aus der Ukraine Onlineunterricht haben. Herr König fragt nach der Verteilung der Flüchtlinge. Frau Kaufmann teilt mit, dass es da noch keine genauen Infos gibt.

 

An der weiteren Diskussion beteiligen sich Frau Kaufmann, Frau Besten, Herr Kruse, Herr König, Herr Hermann, Frau Pfefferer und Herr Becker.

 

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