10.02.2022 - 5.4 Stellungnahme der Verwaltung zum Sachstand der ...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.4
- Sitzung:
-
Sitzung des Schulausschusses
- Gremium:
- Schulausschuss
- Datum:
- Do., 10.02.2022
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführend:
- FB48 - Bildung und Kultur
- Bearbeitung:
- Manuel Schneider
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Herr Becker nimmt Stellung zur Anfrage von Herrn König im HFA am 3.2.22 - Welche Schulen sind mit WLAN ausgestattet? Aufgrund fehlender personeller und finanzieller Mittel konnten den Schulen bis zum Start des Digitalpakts keine entsprechenden Leistungen seitens des Schulträgers angeboten werden. Ausgenommen davon sind die Grundschule Overberg (Abschlussprojekt) und die Sekundarschule Altenhagen (Digitalpakt Pilot AA). Daraus resultierend haben sich viele Schulen im Rahmen der in Hagen gelebten Selbstverwaltung der Schulen in eigener Verantwortung selbstständig und auf sehr unterschiedliche Weise auf den Weg gemacht. Umgesetzte Installationen wurden dabei nur äußerst selten in Richtung des Schulträgers oder des Fachbereichs für Informationstechnologie und Zentrale Dienste (FB 15) kommuniziert. Nach den vorliegenden Informationen wurden in Einzelfällen externe Firmen mit der WLAN-Planung und Inbetriebnahme beauftragt oder sachkundige Lehrer/Eltern durch die Schulleitung bevollmächtigt. Je nach den vorhandenen Möglichkeiten wurden neue Geräte beschafft oder auch alte Hardware von zuhause mitgebracht. So wurden Zugänge an einzelnen Punkten (Lehrerzimmer/Schulleitungsbüro/Unterrichtsräume) oder im Einzelfall nahezu flächendeckend realisiert. Die Administration erfolgt in diesen Fällen immer durch die Schule selbst und ohne Beteiligung des FB 15. In wenigen Ausnahmefällen wurden einzelne Schulen beratend unterstützt.
Für den Zugriff auf Webinhalte werden in diesen Fällen die Internetanschlüsse der Schulen genutzt. Alle Schulen verfügen über einen kostenlosen Anschluss der Telekom (T@school 16.000 kBit/s). Einige Schulen haben für diesen ein Leitungsupgrade beauftragt und konnten so die Geschwindigkeit auf bis zu 175.000 kBit/s steigern.
Mit der Bereitstellung von Fördergeldern im Rahmen des Digitalpakts Schule in Verbindung mit dem fortschreitenden Breitbandausbau wird sich dieses Bild nachhaltig verändern. Nachdem bis Ende 2021 sämtliche Förderanträge bei der Bezirksregierung eingereicht wurden und der Breitbandausbau in Hagen voranschreitet, werden ab diesem Jahr sämtliche Schulen Zug um Zug mit einer professionellen WLAN-Infrastruktur ausgestattet und an das Breitbandnetz angeschlossen.
Herr König erklärt, dass er die Ausführung für nicht berauschend hält. Er erkundigt sich zudem zu WLAN Boxen die von Lehrkräften im Unterricht verwendet werden. Er möchte wissen, ob diese von der Stadt gestellt werden, oder ob die Lehrkräften diese eigeninitiativ zum Unterricht mitbringen. Weiterhin möchte er wissen, ob die abmontierten Whiteboards des Fichte-Gymnasiums wieder installiert werden oder ob diese nicht mehr benötigt werden. Herr Becker erläutert, dass die WLAN Boxen nicht von der Stadt gestellt werden, sondern deren Einsatz auf der Eigeninitiative der Lehrkräften beruht.
Zu den Whiteboards des Fichte-Gymnasiums könne er derzeit keine Auskunft geben, werde sich aber Informationen einholen.
Frau Graf stellt die Frage, wie mit der Kostensteigerung von ca. 2,6, Mio € bei der strukturierten Verkabelung umgegangen werden soll. Herr Becker erläutert, dass alle Standorte in Betracht gezogen wurden. Er erklärt zudem, dass eine Umschichtung der finanziellen Mittel innerhalb des Digitalpakts in gewissem Maße unter Anzeigepflicht möglich sei.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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(wie Dokument)
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88,8 kB
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