08.06.2022 - 4.4 Zwischenbericht über die Sportentwicklungsplanung

Beschluss:
geändert beschlossen
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Wortprotokoll

Herr Thieser ruft an dieser Stelle parallel die Tagesordnungspunkt 4.3. und 4.4. auf.

 

Nachdem man sich in der letzten Sitzung des Sport- und Freizeitausschusses darauf geeinigt habe, den Tagesordnungspunktunkt Zwischenbericht über die Sportentwicklungsplanung als erste Lesung zu behandeln, hätten inzwischen Gespräche mit verschiedenen politischen Vertretern stattgefunden, so Herr Thieser. Es sei unter anderem die Empfehlung geäußert worden, die Hagener Sportverbände in die zukünftige Planung stärker miteinzubeziehen.

Herr Thieser macht den Vorschlag, die Planung der angedachten Arbeitsgruppen zunächst zu stoppen und das Servicezentrum Sport aufzufordern, mit den Hagener Sportverbänden Gespräche zu führen. Inhalt dieser Gespräche solle der zukünftige Bedarf an Sportanlagen aber auch die aktuelle Qualität der Sportstätten, Sportgeräte und der Trainings- und Spielzeiten sein. Ebenso sollten diese Gespräche mit dem Schulamt und der Schulaufsicht geführt werden, so Herr Thieser. Das Ergebnis dieser Gespräche müsse danach im Sport- und Freizeitausschuss vorgestellt und diskutiert werden, um das weitere Vorgehen zu beschließen.

 

Herr Hoffman erkundigt sich nach einem bestehenden Sportanlagenbedarfsplan und was in der Vergangenheit davon umgesetzt worden wäre. Zusammen mit den von Herrn Thieser vorgeschlagenen Gesprächen, könne dies als Grundlage für weitere Arbeitsgruppen genutzt werden.

 

Herr Kriegel erinnert an einen Bericht von Herrn Dr. Breuer, zur Sportstättensituation in Hagen. Eine Umsetzung der Ergebnisse, habe zur damaligen Zeit aus kostentechnischen Gründen nicht stattgefunden. Dieser Bericht wäre dem Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung bei der Beauftragung zur Verfügung gestellt worden. Weiter unterstützt Herr Kriegel, den Vorschlag von Herrn Thieser, die erwähnten Gespräche zu führen. Diese wären aber auch in den bisher geplanten Arbeitsgruppen möglich. Herr Kriegel empfiehlt, das Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung in diese Gespräche miteinzubeziehen.

 

Herr Raab schließt sich dem Vorschlag an und unterstreicht die Wichtigkeit, das IKPS miteinzubeziehen, da man auf das Institut angewiesen sei, um einen Sportentwicklungsplan vorlegen zu können, der wiederum notwendig ist, um später entsprechende Fördergelder beantragen zu können.

 

Herr Thieser betont nochmals die Wichtigkeit, dass die einzelnen Sportverbände in diesen Gesprächen angeben, wie der kurz- mittel und langfristige Bedarf, bezüglich der Sportstätten, ausgelegt sei.

Frau Heuer stimmt zu, dass das Institut an diesen Gesprächen teilnehmen solle. Weiter, so Frau Heuer, sollte das IKPS die Gespräche mit den Verbänden anregen und moderieren.

 

Herr Schulte stimmt Herrn Thieser zu, gibt aber zu bedenken, dass die Sportschwimmer in Hagen nicht in einem Verband organisiert seien. Dies beträfe auch andere Wassersportarten. Hier müsse eine Lösung gefunden werden, den Schwimmsport in die weiteren Planungen mit einzubinden.

 

Herr Thieser schlägt vor, entsprechender Vertreter der Vereine in die Gespräche mit einzubeziehen.

 

Herr Raab weist darauf hin, dass es circa 110 verschiedene Vereinssportarten in Hagen gäbe und es schwierig sei, alle abzudecken. Hier müsse man sich noch Gedanken machen, wie man alle erreichen kann.

 

Herr Gronwald stimmt dem Vorschlag von Herrn Thieser zu und unterstreicht ebenfalls die Wichtigkeit, die Verbände miteinzubeziehen. Herr Gronwald macht den Vorschlag, zentsprechende Ansprechpartner der Vereine über die Sportstättennutzungsgebühr zu ermitteln.

 

Herr Dr. Fischer schließt sich den Worten von Herrn Gronwald an. Herr Dr. Fischer weist auf die Schwierigkeit im Zusammenhang mit der großen Anzahl an Zuzüglern in Hagen hin. Die daraus entstehenden Veränderungen in den Vereinen sollten in die Prognosen berücksichtigt werden.

 

Herr Arnusch schließt sich ebenfalls dem von Herrn Thieser gemachten Vorschlag an und empfiehlt, dass dem Gremium, je Quartal, ein Zwischenbericht vorgelegt werde.

 

Herr Thieser geht davon aus, dass sich der Prozess nicht über einen jahrelangen Zeitraum erstrecken werde und es sicher Zwischenberichte gebe.

 

Herr Raab schließt sich Herrn Thieser an und gibt an dieser Stelle den Hinweis, dass das IKPS nur einen begrenzten Zeitraum zur Verfügung stünde. Ein zeitnaher Abschluss sei wünschenswert.

 

Herr Arnusch fragt, ob mit jedem Verein separate Gespräche geführt werden sollen?

 

Herr Thieser antwortet, dass die Gespräche mit den Verbänden und nicht mit den einzelnen Vereinen geführt werden sollen. Die Kommunikation mit den Vereinen müsse über die jeweiligen Verbände erfolgen.

 

Herr Alexander stimmt den Ausführungen von Herr Dr. Fischer zu.

 

Herr Kriegel fragt, nach der Möglichkeit die Anzahl der Verbände einzuschränken, da es ja über einhundert verschiedene Sportarten gäbe, die in Hagen ausgeübt würden?

 

 

Herr Thieser antwortet, dass die Sportarten abgefragt werden müssten, die einem Kreisverband angehören. Ebenfalls dazu gehören die Wassersportler, wie bereits festgestellt wurde. Darüber hinaus vertraue man hier einer vernünftigen Einschätzung des Servicezentrum- Sport.

 

Frau Niemann, schließt sich dem Vorschlag von Herrn Arnusch an, dass dem Gremium in regelmäßigen Abständen ein Zwischenbericht vorgelegt werde und äußert den Wunsch, dies in den Beschluss einfließen zu lassen.

 

Herr Thieser stimmt dem zu.

 

 

 

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Änderungsbeschluss:

 

1. Das SZS wird aufgefordert, mit den Kreisverbänden der in Hagen vorhandenen Sportarten Gespräche zu führen mit dem Ziel, dass die Verbände für ihre Sportart den zukünftigen Bedarf an Sportanlagen benennen sowie Stellung nehmen zur aktuellen qualitativen Situation sowohl der Sportanlagen wie der Sportgeräte.

Darüber hinaus sollten Vorschläge zur Organisation der Trainings- und Spielzeiten gemacht werden.

 

2. Mit dem Schulverwaltungsamt und der Schulaufsicht sind zu dem Thema Schulsport ebenfalls Gespräche zu hren, wobei man sich hier vorher über die einzelnen Formen noch unterhalten muss.

Nach Vorliegen der Gesprächsergebnisse sollten dann in drei Arbeitsgruppen (Vereinssport, Schulsport, Freizeitsport) eine Bewertung und Zusammenfassung erfolgen. Die Besetzung der Arbeitsgruppen kann dann zeitnah erfolgen.

Dieser Prozess soll durch das Institut begleitet werden.

 

3. Der Sport- und Freizeitausschuss ist in künftigen Sitzungen über den aktuellen Stand zu informieren.

 

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Abstimmungsergebnis:

 

 

Ja

Nein

Enthaltung

CDU

4

 

 

SPD

4

 

 

Bündnis 90/ Die Grünen

2

 

 

AfD

1

 

 

Hagen Aktiv

2

 

 

Bürger für Hohenlimburg / Die PARTEI

1

 

 

FDP

1

 

 

Die Linke

1

 

 

HAK

1

 

 

 

 

X

 Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

17

Dagegen:

0

Enthaltungen:

0

 

 

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