23.11.2022 - 7 Anfragen nach § 18 der GeschO des Rates

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Wortprotokoll

Frau Besten berichtet, wie man aus den Medien und dem näheren Umfeld erfahren habe, sei es so, dass es aktuell in den Kitas Betreuungsprobleme gebe. Teilweise könnten nur Notgruppen angeboten werden. Bei Notgruppen habe derjenige das Nachsehen, der zu spät käme. Das bedeute, dass Eltern und Elternteile, die ihre Kinder zu spät zur Kita brächten, unter Umständen abgewiesen würden und ihre Kinder zu Hause betreuen oder sich alternative Betreuungsmöglichkeiten suchen müssten. Ihre Fraktion stelle die Anfrage an die Verwaltung, wie solche gravierenden Betreuungslücken zukünftig geschlossen werden könnten. Es gebe in Hagen einen Betreuungspool, in dem 15 Springer*innen seien. Diese würden in den städtischen Kitas aushelfen, wenn Mitarbeiter*innen längerfristig erkrankt seien oder es Ausfälle durch Schwangerschaften gebe. Bei der zukünftigen Kindergartenbedarfsplanung, die man unter dem Tagesordnungspunkt 6.1 beraten und beschlossen habe, seien weitere Kitas geplant. Offensichtlich sei aber auch, dass 150 Fehlplätze im U-3-Bereich vorlägen und 650 bei der Betreuung von Kindern von 3 bis 6 Jahren. Es sei absehbar, dass sich die vorhandenen Lücken vermutlich noch vergrößern würden. Da stelle sich die Frage, wie sich die Verwaltung die zukünftige Notbetreuung vorstelle. Was werde den Eltern angeboten, die aktuell diese Probleme hätten?

Die Anfrage werde in Form eines Antrages für die nächste Sitzung des Jugendhilfeausschusses kommen. Der vorliegende Antrag sei daher etwas verändert worden.

 

Frau Soddemann sagt zu, die in dem Antrag beschriebenen Punkte mit zu berücksichtigen.

 

Herr Reinke wünscht den Anwesenden eine besinnliche Adventszeit und ein schönes Weihnachtsfest.  

 

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Online-Version dieser Seite: https://allris.hagen.de/publicto020?SILFDNR=3797&TOLFDNR=327341&selfaction=print