07.09.2022 - 3.3 Aktueller Stand Kindertageseinrichtungen

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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Reinke fragt, ob es in den Kindertageseinrichtungen zu Corona-Ausfällen gekommen sei.

 

Herr Goldbach berichtet, dass sich die Situation diesbezüglich im Sommer verändert habe. Es gebe keine Schließungen, die ursächlich auf Corona zurückzuführen seien. Der Grund könne auch darin liegen, dass man das auch nicht in allen Fällen wisse.

Die Erfassung auf Landesebene sei vorübergehend eingestellt worden. Dort seien die Zahlen im Juni/Juli landesweit im dreistelligen Bereich gewesen, wo Mitarbeiter und Kinder betroffen gewesen seien. Das zeige, dass die Statistik derzeit nicht mehr aussagefähig sei. Gleichwohl habe man in einigen Einrichtungen bei allen Trägern immer wieder Einschränkungen, die auf Corona und andere Erkrankungen zurückzuführen seien. Die Personalsituation in den Kitas seiauf Kante genäht.  

 

Herr Hannusch ergänzt, dass es dazu kommen könne, dass die Öffnungszeiten reduziert würden.

 

Er stellt den aktuellen Stand der Kindertageseinrichtungen vor (siehe Anlage zu TOP 3.3).

Abschließend weist er darauf hin, dass diese Liste absehrbar länger werde, da man nach wie vor sehr starke Herausforderungen in Bezug auf die Entwicklung der Kinderzahlen habe. Weitere Herausforderungen gebe es mit dem neuen Bundesteilhabegesetz. Die inklusive Betreuung werde zu anderen Gruppengrößen führen. Das habe zur Folge, dass man weiter ausbauen müsse. Das Thema werde den Ausschuss weiterhin sehr intensiv beschäftigen.  

 

Frau Buchholz berichtet, dass sie mit Erstaunen festgestellt habe, dass das Gebäude auf dem Markanaplatz immer noch nicht abgerissen sei. Damit verzögere sich die Fertigstellung deutlich. Sie fragt, ob bekannt sei, wann der Abriß erfolge.

 

Herr Hannusch antwortet, dass die Beauftragung erfolgt sei. Derzeit gebe es eine Prüfung, was die Altlasten und die Umsetzung betreffe.

 

Herr Goldbach ergänzt, dass das mit der Bodensanierung zusammenhänge, die in Haspe fast immer erforderlich sei, insbesondere, wenn eine Kita betroffen sei. Das habe mit dem Standort als frühere Stahlproduktion zu tun. Wenn die Bodensanierung gestartet sei, könne der Abriß des Gebäudes erfolgen.

 

Herr Dahme fragt, ob es allgemein Tendenzen oder Rückmeldungen von möglichen Investoren gebe, die Folge der erheblich steigenden Baupreise seien. Die Investitionskosten liefen aus dem Ruder. Das könnte ja zur Folge haben, dass sich die Investoren zurückzögen.

 

Herr Hannusch antwortet, dass das zu befürchten sei. Das Geschehen würde durchweg dynamischer, gerade auch in Bezug auf die steigenden Zinsen. Es habe sich durch Gespräche gezeigt, dass Investoren mit mehr Vorsicht agierten. Man habe dem Landesjugendamt mitgeteilt, dass man eine ganz andere Berechnung im Hinblick auf die Miete benötige. Eine solche Regelung müsse verlässlich sein. Solange man die derzeitige Regelung habe, werde es enger. 

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Anlagen

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