04.05.2022 - 3.4 Arbeit der KinderschutzambulanzVorstellung und ...

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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Reinke begrüßt zu diesem Tagesordnungspunkt Herrn Schipp, Frau Broschat und Herrn Meißner.

 

Herr Schipp, Frau Broschat und Herr Meißner stellen die Arbeit der Kinderschutzambulanz vor (siehe Anlage zu TOP 3.4).

 

Herr Reinke schildert ein klassisches Beispiel, in dem ein Junge auffällig geworden  sei. Das Jugendamt hätte ihn in Obhut nehmen wollen. Dann sei jedoch diagnostiziert worden, dass der Grund für sein Verhalten darin gelegen habe, dass seine Schwester vom Vater mißbraucht worden sei. Das sei für ihn ein klassisches Beispiel dafür, wie wichtig es sei, genau hinzuschauen.  

 

Er weist darauf hin, dass Herr Meißner von Anfang an bei der Kinderschutzambulanz und inzwischen anerkannter Experte auf dem Gebiet sei. Er werde deutschlandweit  bei der Einschätzung von Aussagen von Kindern gehört.

 

Frau Scharlau dankt für den spannenden Vortrag. Sie habe ausprobiert, ob man an die angegebene Handy-Nummer auch eine Whats-App-Nachricht schicken könne.

Das sei wohl nicht möglich. Ihr sei bewußt, dass das datenschutzrechtlich schwierig sei. Viele Jugendliche hätten kein Guthaben auf ihren Handys und wollten auch nicht anrufen. Sie wollten aber dennoch Kontakt aufnehmen. Sie fragt, ob man die Nummer auch über einen Messanger erreichen könne oder ob es noch einen anderen Weg gebe, die Kinderschutzambulanz zu erreichen.

 

Herr Schipp antwortet, dass man mittlerweile den ersten Schritt getan habe, das Angebot auf Facebook zu bewerben. Diese Fragestellung stelle sich aktuell der Kinderschutzambulanz. Von daher könne er noch keine konkrete Antwort dazu geben. Er stimme Frau Scharlau mit ihrem Hinweis absolut zu.

 

Frau Köppen  bedankt sich für den Vortrag. Sie erklärt, dass man stolz darauf sei, dieses Angebot in Hagen zu haben. Sie stellt fest, dass es nach der Diagnostik eine Empfehlung gebe. Gebe es im Nachgang auch Informationen über den weiteren Verlauf, was mit dem Kind und der Familie passiere?

 

Herr Meißner antwortet, dass man da vom Zufall und der Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern abhängig sei. Man wisse von vielen Fällen, dass sie einen guten Verlauf genommen hätten. Eine dataillierte Rückmeldung gebe es nicht. Man habe das anfangs gemacht, dann aber gemerkt, dass sich das Jugendamt ein wenig „beaufsichtigt“ gefühlt habe. Au dem Grund sehe man jetzt davon ab.

 

Herr Reinke merkt an,  dass das eine spannende Frage sei, die man am Anfang auch im Sinne von Fallverantwortlichkeit intensiv diskutiert habe. Er dankt Frau Köppen, dass sie die Frage gestellt habe. Vielleicht müsse man das noch einmal aufgreifen.

 

Er dankt für die gute Präsentation. Man habe einen kleinen Einblick gewonnen, welch schwierige Arbeit dort geleistet werde. Er könne bestätigen, dass man stolz darauf sei, die Kinderschutzambulanz in Hagen zu haben. Er freue sich über die Entwicklung, die die Kinderschutzambulanz gemacht habe und wünscht weiterhin viel Erfolg.      

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