09.03.2022 - 3.2 Aktuelle Corona-Situation in der Jugendhilfe

Reduzieren

Wortprotokoll

Herr Goldbach macht deutlich, dass man im Bereich der Kindertageseinrichtungen in Bezug auf Corona eine durchaus kritische Situation gehabt habe. In der Spitze habe man ca. 20 Prozent der Einrichtungen entweder geschlossen oder nur mit Notgruppen geöffnet. Man habe noch bis vor einigen Wochen die Angebote nur unzureichend aufrecht erhalten können, da entweder die Kinder oder die Betreuer/innen erkrankt gewesen seien. Man habe sich entsprechend öffentlich positioniert. Ein Stückweit habe man die Corona-Situtation auf dem Rücken der Kinder in Kita und Schule ausgetragen. Erstmals gebe es derzeit keine komplette Schließung einer Einrichtung. Es gebe 8 Kitas von insgesamt 105, die coronabedingt mit Notgruppen arbeiteten. Im Vergleich seien es in der Vergangenheit um die 30 Einrichtungen gewesen. Das mache die Dimension deutlich. Zur Zeit entspanne sich die Situation ein wenig. Er hoffe, dass jetzt ruhigere Zeiten anstünden, da vielfältige Ziele wie Schulvorbereitung oder Sprachförderung umzusetzen seien.

Die Situation in den Einrichtungen der Jugendhilfe sehe ähnlich aus.

 

Herr Reinke weist darauf hin, dass die Systeme schon ausgelastet seien. Von daher sei es sicher schwierig, neue Plätze zu schaffen.

 

Herr Goldbach berichtet, dass man kreativ mit diesen Problemstellungen umgehe. Zunächst suche man räumliche Möglichkeiten, wo man Brückenprojekte unterbringen könne. Er habe die Devise vorgegeben, erst nach Lösungen zu suchen und sich erst anschließend mit den Genehmigungen zu befassen.

Reduzieren

 

Reduzieren