09.03.2022 - 2 Mitteilungen
Grunddaten
- TOP:
- Ö 2
- Sitzung:
-
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Mi., 09.03.2022
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Frau Kaufmann schildert die Situation im Hinblick auf die Vorbereitungen der Stadt Hagen auf die Ankunft der geflüchteten Menschen aus der Ukraine.
Es gebe mittlerweile einen Koordinierungsstab, der vom Verwaltungsvorstand mit den Kompetenzen als Krisenstab ausgestattet worden sei. Der Koordinierungsstab werde im Moment vertretungsweise von Herrn Gerbersmann geleitet.
Sie gibt einen Überblick über die Aktionen im Jugendbereich.
In Hagen seien aktuell 297 Menschen aus der Ukraine angekommen und registriert worden. Von diesen Menschen seien 40 Prozent Kinder und 40 Prozent Frauen. Diese Menschen seien zum großen Teil über private Initiativen nach Hagen gekommen.
Man habe zwischenzeitlich im Rathaus II einen Info-Point eingerichtet. Außerdem sei eine Hotline eingerichtet worden.
Mit der Unterbringung der Kinder und Jugendlichen in Kita und Schule habe man noch nicht angefangen. Es sei aber seitens des Fachbereiches abgefragt worden, wo freie Plätze seien. Es seien Vorbereitungen getroffen worden, um sogenannte „Brückenprojekte“ aufzubauen. Man habe von allen Stellen die Unterstützung und die Zusage vom Land, dass Ausgaben, die in dem Zusammenhang notwendig seien, getätigt werden könnten. Zunächst sei wichtig, dass die Menschen hier in Sicherheit seien. Abschließend wolle sie betonen, dass man mit den freien Trägern in Kontakt stehe und mit diesen bereits die Unterbringungsmöglichkeiten eruiert habe. Die Erfahrungen aus den Jahren 2015 bis 2017 seien sehr hilfreich und kämen den Betroffenen jetzt zugute. Man könne sich wie damals auf die gute Zusammenarbeit mit den freien Trägern und weiteren Stellen verlassen. Dafür wolle sie sich an dieser Stelle bedanken. Man sei froh, in diesem Netzwerk weiterarbeiten zu können.
Herr Reinke dankt für den kurzen Überblick. Er sei überrascht, dass bereits so viele Menschen aus der Ukraine in Hagen angekommen seien. Die Leidtragenden hierbei seien in besonderem Maße die Kinder.
Herr Sondermeyer dankt Frau Kaufmann für ihren Bericht. Er wolle darauf hinweisen, dass neben einer ukrainischen auch eine russische Gemeinschaft in Hagen lebe.
Er bitte die Akteure, darauf zu achten, dass durch die Ereignisse keine Konflikte zwischen diesen beiden Bevölkerungsgruppen nach Hagen gebracht würden.
