09.02.2022 - 6.3 Vorschlag der CDU-Fraktionhier: Vorkommnisse mi...

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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Schmidt erläutert die Intention des Antrages seiner Fraktion. Er bedankt sich bei der Verwaltung für die ausführliche Stellungnahme (siehe Anlage zu TOP 6.3).

 

Herr Reinke ergänzt, dass es zu dem Thema in der letzten Woche auch eine Anfrage im Haupt- und Finanzausschuss gegeben habe. In dieser Sitzung hätten auch die Polizei, die Hagener Straßenbahn, das Ordnungsamt und Herr Goldbach zu dem Thema Stellung genommen. Die Ausführungen habe er sehr beeindruckend gefunden. Daher wolle er diese Eindrücke mit diesem Ausschuss teilen.

 

Herr Goldbach erläutert die Stellungnahme der Verwaltung.

Abschließend zieht er das Resümee, dass man leider in der Regel erst dann komme, wenn der Konflikt schon da sei und man sei nicht frühzeitig da, um ihn zu vermeiden. Das liege in der Natur der Sache. Aus dem Grund habe man als weiterführende Maßnahme dargestellt, was im Bereich der Prävention getan werde. Dort gebe es eine ganze Reihe von Maßnahmen. Man habe das Ziel, daß dort täglich ein Angebot für diese Zielgruppe bestehe. Es seien auch Hausbesuche durch den Allgemeinen Sozialen Dienst durchgeführt worden. Die Familien nähmen die angebotene Unterstützung gerne an.

Als Fazit bliebe festzuhalten, dass sich die Situation umso besser entwickeln würde, desto mehr Manpower dort eingesetzt werde. Man könne nicht rund um die Uhr vor Ort sein. Wenn man das erreichen wolle, benötigte man eine ausgebautere Streetworkmannschaft. Diese würde nicht nur in Wehringhausen, sondern mindestens auch in Altenhagen benötigt. Das würde mindestens rund 300.000 € kosten. Man bereite derzeit in Wehringhausen und Altenhagen kleine „Runde Tische“ vor, um sich mit allen Beteiligten intensiver auszutauschen.

 

Herr Schmidt  bedankt sich bei Herrn Goldbach insbesondere für die Hinweise in Bezug auf die Ansprachen der Familien. Seines Erachtens seien die Kosteneinsparungen durchaus zu erreichen, indem man diese Familien erreiche. Sie seien diese Multiplikatoren, die in diesen Bereich hinein wirken könnten. Er wünsche sich, dass man das weiter so fortführe.

 

Frau Keller ergänzt, dass der Verwaltungsvorstand entschieden habe, dass man sich bei dem Projekt „Kommunales Konfliktmanagement“ bewerben werde, um ein System aufzubauen, präventiv tätig werden zu können. Außerdem sei man derzeit an der Schnittstelle Jugendhilfe/Schule aus dem Programm „Aufholen nach Corona“ auf der Suche Personal für die aufsuchende Arbeit.

 

Herr Reinke bedankt sich bei Herrn Goldbach und Frau Keller für die Ausführungen. Es beruhige ein bisschen, wenn man sehe, mit welch vielfältigen Maßnahmen an den Problemen gearbeitet werde. Dem sei der Zeitungsartikel nicht gerecht geworden. Es sei wichtig gewesen, die Hintergründe näher zu beleuchten.

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Beschluss:

 

Der Jugendhilfeausschuss beauftragt die Verwaltung, zu folgenden Fragen Stellung zu nehmen:

 

  1. Welche Informationen liegen dem Fachbereich Jugend & Soziales zu den Störungen im Betriebsablauf bei der Hagener Straßenbahn durch „spielende“ Kinder aktuell vor?
  2. Welche Eingriffsmöglichkeiten sieht der Fachbereich 55 zur Verbesserung der Situation?
  3. Mit welchen Strategien versucht die Verwaltung, eine Beruhigung der Situation herbei zu führen?

 

 

 

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Abstimmungsergebnis:

 

X

 Ohne Beschlussfassung

 

 

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Anlagen zur Vorlage

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Anlagen

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