16.11.2022 - 6 Behindertentoilette in der Innenstadt

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Wortprotokoll

Frau Gleiß berichtet, dass in der Einwohnerfragestunde des Rates gefragt worden sei, ob die Behindertentoilette in der Innenstadt besser nur Menschen mit Behinderungen vorbehalten sein sollte. Anderenfalls solle eine - nur für Menschen mit Behinderungen zugängliche Toilette - eingerichtet werden. Der Rat habe diese Fragestellung an den Beirat für Menschen mit Behinderungen weitergeleitet.

 

Herr Goldbach schlägt vor, die Verwaltung solle dieses Anliegen prüfen. Mit einer Vorlage sollte das Thema dann in den Beirat eingebracht werden.

Herr Wirth stellt seinen Standpunkt dar: Er sei nicht für besondere Rechte für Menschen mit Behinderungen. Die Behindertentoilette solle weiterhin für alle zugänglich sein. Grundsätzlich könne auch nicht gesagt werden, wer die Toilette verschmutze.

 

Herr Otto ist der gleichen Ansicht, die Toilette solle für alle zugänglich bleiben. Auch Mütter mit Kinderwagen müssten diese Toilette weiterhin nutzen können. In der finanziellen Situation der Stadt sehe er auch keine Möglichkeit, eine neue zusätzliche Toilette zu bauen.

 

Herr Wirth hält fest, dass es in Hagen zu wenig Behindertentoilette gibt, insbesondere in den Abendstunden.

Herr Otto meint, man müsse an das Soziale appellieren. Man habe in Hagen genug Behindertentoiletten, aber diese dürfe eben nicht jeder nutzen. Man könnte an die Gewerbetreibenden herantreten, damit sie ihre Toiletten öffnen. Die Mitglieder seiner Selbsthilfegruppe würden sich vor Besuchen informieren, ob eine Toilette vorhanden sei und ob diese nutzbar sei.

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