14.06.2022 - 7.12 Konzept zur Errichtung von Mobilstationen in Hagen

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Herr Voigt äert sich lobend über das auf der Vorarbeit der Gremien basierende Konzept.
Am Hauptbahnhof würde nur noch die Stele fehlen.
Mit dem Konzept sei er grundsätzlich einverstanden. Er verstehe jedoch nicht, warum es bis zur Fertigstellung der zweiten Mobilstation in der Innenstadt zwei weitere Jahre dauern soll.

Von 2024 2026 beginne dann die zweite Priorisierungsstufe, bevor ab 2027 auch bisher nicht berücksichtigte Stadtteile erreicht würden.

 

Frau Funke teilt zum Zeitplan mit, dass man jetzt die Mobilstation am Hauptbahnhof mache, da es Gelder aus der Billigkeitsrichtlinie dafür gibt. Im laufenden Haushalt seien für dieses Jahr keine Mittel für Mobilstationen enthalten. Anfang 2023 wolle man einen erneuten Förderantrag stellen. Dann würden auch die Radboxen in der Innenstadt aufgestellt. Den restlichen Zeitplan habe man an den Haushaltsjahren orientiert. Es müssten auch die personellen Kapazitäten beim WBH beachtet werden, der die Maßnahmen umsetze.

 

Herr Schmidt berichtet, dass es am Hohenlimburger Bahnhof bereits Bahn- und Busanschlüsse, Parkplätze, Fahrradboxen und abgesenkte Bürgersteige gebe. Er möchte wissen, was Mobilstationen zusätzlich bieten würden.

 

Frau Funke antwortet, dass Bahnhöfe im Grunde schon Mobilstationen im ursprünglichen Sinne seien, also Standorte mit verschiedenen Mobilitätsangeboten. Das Konzept des VRR beinhalte, dass Mobilstationen visualisiert werden und das gleiche Angebot enthalten sollen. Am Hauptbahnhof soll es beispielsweise noch eine neue Fahrradabstellanlage, Gepäckfächer und eine Fahrrad-Reparaturstation geben.

In Hohenlimburg werde es ähnlich sein, dort fehle zumindest noch die Stele.

 

Herr Sporbeckchte wissen, ob an allen Mobilstationen auch Fahrrad-Reparaturstationen installiert werden sollen; dies könnte seines Erachtens zu viel sein.

Er würde die Prioritäten auch eher an den Nutzerzahlen ausrichten. Die Stationen der Prioritätsstufe 3 hätten überwiegend mehr Nutzer als die der Stufe 2. Er regt an, die Priorisierung zu überdenken.

 

Frau Funke teilt zu den Reparaturstationen mit, dass diese Vorrichtungen zum Aufhängen der Räder mit daran befestigtem Werkzeug und der Möglichkeit zum Aufpumpen von Reifen seien. Die Stationen würden etwa 2.500 3.000 Euro kosten und seien auf 1 qm Fläche aufzustellen.

Die Priorisierung sei innerhalb der Verwaltung mehrfach diskutiert worden. Letztendlich habe man sich dazu entschieden, zunächst die Verbindung zwischen der Bahn mit dem ÖPNV und Radverkehr zu stärken. Insbesondere am Vorhaller Bahnhof soll es vor der IGA Fortschritte geben, die bei einer Einsortierung in eine hintere Priorisierungsstufe bis dahin wohl nicht möglich seien.

 

Herr Schmidt vermisst bei den geplanten 15 Mobilstationen eine im viel frequentierten Elsey und möchte wissen, ob noch Mobilstationen hinzugefügt werden können. 

 

Frau Funke sagt dazu, dass auch ein Hinzufügen für den sich anschließenden Zeitraum möglich sei. Man habe jetzt zunächst die Standorte zusammengetragen, die im Nahverkehrsplan und im VRR-Konzept erarbeitet wurden.

 

Herr Voigt merkt an, dass andere Städte eine große Mobilstation errichtet hätten. Wenn Hagen die 15 geplanten Stationen umsetzen würde, wäre Hagen Vorreiter, was er für eine gute Sache halte.

 

Herr Ludwig fragt, ob es vorgesehen sei, dass für die Haushaltsplanberatungen die 2. Priorisierungsstufe im Ausschuss beraten würde.

 

Frau Funke bestätigt dies. Es sei pro Priorisierungsstufe auch eine weitere Vorlage geplant.

 

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Beschluss:

Der Ausschuss für Umwelt-, Klimaschutz und Mobilität nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis und beschließt das Konzept wie in der Vorlage beschrieben.

 

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Abstimmungsergebnis:

 

 

Ja

Nein

Enthaltung

CDU

4

 

 

SPD

4

 

 

Bündnis 90/ Die Grünen

1

 

2

AfD

1

 

 

Hagen Aktiv

1

 

 

Bürger für Hohenlimburg / Die PARTEI

1

 

 

FDP

1

 

 

Die Linke

1

 

 

HAK

1

 

 

 

 

x

 Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

15

Dagegen:

0

Enthaltungen:

2

 

 

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Anlagen zur Vorlage