14.06.2022 - 2.5 Berichterstattung aus überregionalen Gremien

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Wortprotokoll

 

Herr Reh berichtet, dass er vor zwei Wochen beim RVR an der Präsentation der Biodiversitätsstrategie für das Ruhrgebiet teilgenommen habe. Er möchte von Herrn Gockel wissen, welche Projekte sich aus dieser für die Stadt Hagen ergeben würden und für welche Hagener Projekte man Fördermittel daraus generieren könne.

 

Herr Gockel teilt mit, dass die Biodiversitätsstrategie zusammen mit der Biologischen Station Westliches Ruhrgebiet sowie mit weiteren ausgesuchten Kommunen entwickelt worden sei. Es hätten im letzten Jahr entsprechende Workshops stattgefunden, in denen man sich mit dem Thema Biodiversität, wie beispielsweise Wald und Wasser, befasst habe. Im Ruhrgebiet seien Arbeitsgruppen hierzu gebildet worden. An diesen Arbeitsgruppen hätten u. a. auch das Umweltamt, die Biologische Station sowie Kollegen von der Stadtplanung teilgenommen. An der von Herrn Reh erwähnten RVR-Veranstaltung am 02.06. habe das Umweltamt leider nicht teilnehmen können. Man sei gerade dabei, sich die Themenfelder genau anzuschauen und auf Hagen übertragen zu planen, was umzusetzen sei, und auch zu schauen, was bereits passiert sei. Viele Maßnahmen wie beispielsweise artenschutzbezogene Maßnahmen für den Kammmolch und den Steinkauz würden bereits im Rahmen des Arbeits- und Maßnahmenpaketes von der Biologischen Station umgesetzt.

Man sammle jetzt die verschiedenen Informationen und plane dann die weiteren Schritte bzw. erarbeite ein Konzept mit verschiedenen Prioritäten. Zusammenfassend könne man sagen, dass es sich um einen sehr komplexen Prozess handle. In anderen Gemeinden seien hierfür zusätzliche Mitarbeiter eingestellt worden. Auch in Hagen bräuchte man Unterstützung.

Sobald die Biodiversitätsstrategie des RVR beschlossen ist, würden die Kommunen gebeten, diese mitzutragen und entsprechende Ratsbeschlüsse herbeizuführen. 

 

 

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