03.05.2022 - 7.5 Bebauungsplan Nr. 6/20 (701) Gewerbegebiet Grun...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7.5
- Gremium:
- Umweltausschuss
- Datum:
- Di., 03.05.2022
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:07
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Jendrik Hoppmann
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Herr Ludwig verweist auf die Vorlage und begrüßt die Vertreter der Fa. Abus, Herrn Schüttler, Herrn Knoche, Herrn Mücke sowie Herrn Dunkel.
Herr Keune führt anschließend in die Vorlage und in die Historie dieses Themas ein und berichtet außerdem aus der letzten Sitzung der Bezirksvertretung Haspe, in der die Vorlage bereits behandelt wurde. Man führe bereits jetzt die Beteiligung durch, weil man ohne die Stellungnahmen aus der frühzeitigen Beteiligung der Träger der öffentlichen Belange und auch der anderer Behörden sich als Verwaltung nicht abschließend in der Lage sehe, dieses Vorhaben zu beurteilen. Es sei der Verwaltung wichtig, die politischen Gremien frühzeitig zu beteiligen. Er weist darauf hin, dass nicht alle Fragen zum jetzigen Zeitpunkt beantwortet werden können.
Herr Knoche, Geschäftsführer der Fa. Abus, stellt anschließend sich und das Unternehmen vor, macht auf die Vorteile des Gebäudes aufmerksam, wie die der Schaffung neuer Arbeitsplätze, und erläutert das Projekt anhand einer Präsentation. Im Anschluss daran stellt Herr Mücke (Planquadrat Dortmund) die Sichtbarkeitsanalyse vor, aus der u. a. hervorgeht, dass durch gezielte Anpflanzungen das Gebäude von einigen Punkten aus kaum oder gar nicht sichtbar sein wird.
Frau Kingreen sieht z. Z. keinen Ausgleich für die großflächige Versiegelung. Sie vermisst außerdem die Erwähnung des Schülinghauser Bachs, der auf dem Grundstück fließt, und der per Gesetz nicht überbaut werden darf. Es stelle sich aber auch die Frage nach der Regenrückhaltung, denn in der heutigen Zeit müsse man auch die Starkregenereignisse berücksichtigen. Frau Kingreen macht darauf aufmerksam, dass das Grundstück zu 90 % versiegelt sei, einen entsprechenden Ausgleich sehe sie z. Z. hier nicht. Insgesamt seien ihr einfach noch zu viele Fragen offen, die Informationen zu wenig, deshalb würde sie für die 1. Lesung plädieren.
Herr Knoche versichert, dass man sich in der heutigen Zeit mit Starkregenereignissen und der damit verbundenen Gefahr des Hochwassers auseinandersetze und benennt hierzu ein Beispiel eines Gebäudes aus dem Westerwald. Insgesamt gebe es neue Richtwerte und Richtlinien, die zugrunde gelegt werden müssten.
Herr Mücke erinnert daran, dass man sich mit der Planung noch ganz am Anfang befindet. Viele Sachen würden sich auch noch in der frühzeitigen Behördenbeteiligung, wie der Wasserbehörde und der Umweltbehörde, klären. Um die Fragen des Gewässerschutzes und des Bewässerungssystems werde sich ein hierfür eingeschaltetes Fachbüro kümmern. Die Versiegelung betrage 80 %, es erfolge eine starke randliche Begrünung. Der Fa. Abus sei es auch an Design und Ausstattung des Geländes gelegen.
Herr Dr. Diepes betont noch einmal, dass es sich hier um eine frühzeitige Beteiligung handelt und Detailfragen erst im Laufe des Verfahrens geklärt werden können. Selbstverständlich finde auch ein entsprechendes Ausgleichsverfahren statt.
Herrn Ludwig fehlen ebenfalls noch einige Informationen, beispielsweise hätte er sich mehr Ausführungen zum Gebäude selber gewünscht. Informationen zur Einfügung in die Landschaft seien hier nicht ausreichend, zumal diese an der einen oder anderen Stelle auch nicht ganz befriedigend ausfielen.
Herr Klepper sieht die Fragen, die in der BV Haspe aufgetreten sind, vorerst beantwortet, die offenen würden im laufenden Verfahren sicherlich noch beantwortet werden, denn immerhin befinde man sich noch ganz am Anfang.
Herr Voigt fragt an, ob es dem Verfahren schaden würde, wenn die 1. Lesung beschlossen wird. Herr Keune informiert, dass es dem Ablauf des Verfahrens natürlich schaden würde. Es sei bereits mehrfach darauf hingewiesen worden, dass man am Beginn eines Verfahrens noch keine Detailinformationen geben könne. Außerdem handele es sich in diesem Fall mehr um eine Kenntnisnahme denn einer Zustimmung. In einer 2. Lesung werde man noch nichts anderes vorlegen können.
Herr Klepper schlägt vor, die Entscheidung auf die Sitzung des Rates zu verschieben, damit in den Fraktionen noch über das Thema beraten werden kann. Herr Ludwig greift den Vorschlag auf und bedankt sich abschließend bei den Vertretern der Fa. Abus.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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969,7 kB
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2
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(wie Dokument)
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9,6 MB
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