03.11.2022 - 3.3 Bericht aus der Wirtschaftsförderung

Reduzieren

Wortprotokoll

Herr Siegmann berichtet, dass die Stadt Hagen gemeinsam mit der Wirtschaftsentwicklung und Enervie den Zuschlag erhalten habe, ein regionales Wasserstoffkonzept zu erstellen. Hintergrund sei, dass die Enervie am Standort Kabel eine Vorstudie durchgeführt habe, um die eigenen Potentiale zur Wasserstofferzeugung zu eruieren und wie Anschlüsse gesichert werden können. Gerade am Standort Kabel und herunter ins Lennetal sind die Potentiale sehr gut. Daraufhin habe man sich entschieden, parallel an einem Wettbewerb (Hy Land) teilzunehmen, in dem das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur Kommunen und Regionen dabei unterstützt, entsprechende Konzepte zu erstellen und umzusetzen. Die Stadt Hagen habe hier den Zuschlag erhalten. Gemeinsam mit dem Umweltamt, bei welchem die Projektleitung (Herrn Köhler) liege, sei man am 01.10.2022 mit dem Projekt

„HyExperts Hagen“ gestartet. Man habe zur Unterstützung Berater und weitere Partner hinzugezogen und werde in den nächsten 15 Monaten ein Wasserstoffkonzept erstellen.

Anhand einer Präsentation erläutert er das konzeptionelle und zeitliche Vorgehen und schildert das Zusammenspiel zwischen den verschiedenen Partnern und benennt Ansprechpartner.

Die Präsentation ist der Niederschrift als Anlage angefügt.

 

Herr Köhler hat zu dem Bericht von Herrn Siegmann keinen Ergänzungsbedarf.

Er sehe es als wichtig an, gut Hand in Hand zu arbeiten und äußert sich optimistisch, zügig ein gutes Ergebnis vorlegen zu können.

 

Herr Meier fragt nach, wo der Wasserstoff denn herkomme.

Herr Dr. Schmitt erläutert, dass man die ganze Wasserstoffkette betrachte, von der Beschaffung bis zum Verbrauch. Für die Stadt Hagen werde es eine Mixform geben, zum einen den Anschluss an nationalen Wasserstoffnetze und zum anderen die dezentrale Produktion von grünem Wasserstoff. Die Versorger setzen sich sehr intensiv für Konzepte für die mögliche dezentrale Produktion für Hagen und Umfeld ein.

 

Herr Klepper bedankt sich für die Berichterstattung und freut sich sehr für Hagen, hier eine Förderung erhalten zu haben. Für die Industrie sei mittelfristig eine Anbindung unabdingbar, um auch weiterhin produktionsfähig zu bleiben.

 

Frau Masuch fragt, ob in einer der nächsten Sitzungen, vor dem Hintergrund gestörter Lieferketten und maroder Verkehrsinfrastruktur, darüber berichtet werden könne, inwieweit über regionale Unternehmen die Grundversorgung der Bevölkerung und die Produktion essentieller Bedarfsgüter vor Ort abgedeckt werde.

Herr Klepper erachtet diese Frage als sehr weitgreifend und umfangreich und eine Beantwortung seitens der Verwaltung oder Wirtschaftsentwicklung halte er für nahezu unmöglich.

 

Reduzieren

 

Reduzieren

 

Reduzieren

Anlagen

Online-Version dieser Seite: https://allris.hagen.de/publicto020?SILFDNR=3757&TOLFDNR=326905&selfaction=print