03.11.2022 - 3.2 Berichterstattung aus überregionalen Gremien
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3.2
- Gremium:
- Stadtentwicklungsausschuss
- Datum:
- Do., 03.11.2022
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Herr Meier wünscht sich zum Vortrag von Frau Raskob (Top I.3.2.1) noch intensivere Diskussion. Die Stadt Essen greife unter anderem Förderprogramme, z. B. zur Dachbegrünung auf. Hagen fehle hier entsprechendes Personal, um solche Programme begleiten zu können. Dies müsse man kritisch hinterfragen. Auch das wichtige Thema Stadtbegrünung stehe oft hinten an und sollte mehr in den Vordergrund rücken.
Herr Keune erklärt, dass Frau Raskob aufgrund eines Anschlusstermines leider nicht länger zur Verfügung stehen konnte, aber die Diskussion an dieser Stelle noch fortgeführt werden könne. Er finde die von Frau Raskob geschilderten Beispiele auch sehr beeindruckend, jedoch seien diese teils schon vor 20 Jahren angestoßen worden. Auch sei Hagen nicht mit Essen vergleichbar. So sei ein Leiten des Wassers an den tiefsten Punkt in der Stadt, wie in Essen, nicht machbar. Der tiefste Punkt in Hagen sei die Volme, aber gerade dort könne man das Wasser nicht gebrauchen. Es müssen individuelle Lösungen gesucht werden und man müsse sich konzeptionell neu aufstellen. Dies koste Ressourcen und Mitarbeitende und benötige einen langen Atem. Man könne nur mit den zur Verfügung stehenden Mitteln agieren, denke aber entsprechende Thematiken mit.
Herr Klepper merkt an, dass die Politik hier auch die Möglichkeiten schaffen müsse, Planungen durchführen zu können und die Handlungsfähigkeit der Verwaltung zu unterstützen. Das Thema Wasser sei erkannt und wichtiger geworden. Aber auch als Ausschuss für Wirtschaftsentwicklung dürfe man die Ansprüche der Wirtschaft nicht vernachlässigen und man müsse sich auch hier Gedanken machen, da eine funktionierende Wirtschaft genauso wichtig für unsere Stadt sei.
Frau Heuer plagt ein schlechtes Gewissen nach so beeindruckenden Schilderungen über die Stadtplanung der Stadt Essen. Man dürfe hier nicht nur „Klatschen“, man müsse Entscheidungen überdenken, ebenfalls mutiger werden und Projekte angehen, auch wenn die Umsetzung lange dauere.
