10.05.2022 - 3.6 Wohn- und Pflegeberatung in HagenBericht der Ve...

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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Frau Engelhardt begrüßt zu diesem Tagesordungspunkt Frau Meth, die Gruppenleiterin der Plege- und Wohnberatung in Hagen.

 

Frau Meth berichtet über die Arbeit der Wohn- und Pflegeberatung in Hagen (siehe Anlage zu TOP 3.6).

 

Frau Cramer dankt für den ausführlichen Bericht. Sie erklärt, dass der Soziale Dienst beim Suchen nach einem Heimplatz auch mit dem Pflegegrad behilflich sei. Sie fragt, ob Frau Meth dazu etwas dazu sagen könne, dass es sich schwieriger gestalte, wenn man die ambulante Hilfe in Anspruch nehmen wolle, den Pflegegrad zu bekommen, der einem zustehe.

 

Frau Meth führt aus, dass eine vollstationäre Einrichtung extra Mitarbeiter beschäftige, die für ein sogenanntes Pflegemanagement zuständig seien. Diese seien sehr wohl daran interessiert, dass die Bewohner die richtigen Pflegegrade hätten. Diese hätten ein erheblich größeres Interesse daran als vielleicht eine Familie, bei der der Pflegebedürftige lebe. Aus dem Grund sei es wichtig, zu wissen, dass es eine Stelle gebe, mit deren Hilfe man das vorbereiten könne. Das sei leider noch nicht so bekannt. Dazu käme, dass in der eigenen Häuslichkeit Defizite nicht so sichtbar würden. Dort gebe es eine sehr hohe Scham der Betroffenen.

 

Herr Meier sagt, dass Frau Meth in ihrem Bericht gesagt habe, dass es leider immer weniger Ehrenamtliche gebe, die diese Arbeit unterstützten. Das Team von Frau Meth habe sich auf die Stadtteile verteilt. Sei die Zahl der Stellen dafür ausreichend? Müssten die Menschen lange auf einen Beratungstermin warten?

 

Frau Meth führt aus, dass man gerade grundsätzlich schaue, wie man hinkomme. Sie gehe davon aus, dass der Bedarf eher zunehmen werde. Die Wartezeit sei im Moment nicht unverhältnismäßig hoch. Die Leute brauchten auch akut Hilfe. Es gebe eventuell einen Vorlauf von einer Woche.

 

Frau Buchholz weist darauf hin, dass in dem Zusammenhang ein Netzwerk wichtig sei. Es gebe beispielsweise das Netzwerk Demenz, den Arbeitskreis der Begegnungsstätten und die Wohlfahrtsverbände. Dort könnte auch Vermittlung stattfinden und Menschen würden begleitet. Man mache auch eine Art Pflegeberatung im Vorfeld. Zum Thema Ehrenamt falle ihr auch die Freiwilligenzentrale ein. Dort könne man vielleicht gezielt Menschen dafür suchen, älteren Personen bei verschiedenen DIngen zu helfen. Es wäre ein Ansatz zu schauen, ob man dort Begleiter*innen finden könne.  

 

Frau Meth antwortet, dass es das in der Form in der Vergangenheit gegeben habe. Das sei – wie viele andere Dinge auch – in den letzten zwei Jahren auf der Strecke geblieben. Man sei gerade dabei, die Fühler auszustrecken, was an Unterstützung noch vorhanden sei. Man habe festgestellt, dass es viel um administrative Dinge gehe. 

 

Herr Hentschel fragt Frau Buchholz, ob man Menschen, die eine Beratung bräuchten, auch zur AWO schicken könne.   

 

Frau Buchholz bejaht diese Frage.

 

Frau Meth erinnert daran, dass ihre Beratung trägerunabhängig sei.

 

Frau Engelhardt dankt für den Bericht und wünscht weiterhin alles Gute für die Arbeit.  

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Anlagen

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