17.11.2022 - 5.3 Eine Zeitkapsel für die Nachwelt

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Wortprotokoll

Herr Dr. Bücker begrüßt den Antragsteller Herr B. und erteilt ihm das Wort.

 

Herr B. bedankt sich für die Möglichkeit, seine Anregung vorzustellen. Er berichtet, dass er bereits im Vorfeld ein Gespräch mit der Verwaltung bezüglich seiner Anregung geführt habe. Anfangs habe er sich eine Aufbewahrungszeit von 100 Jahren vorgestellt, aber im Zusammenhang mit dem 275 jährigen Stadtjubiläum in 2021 sei eine Öffnung der Kapsel zum 400 jährigen Stadtjubiläum nach 124 Jahren ein besonderer Anlass. Herr B. führt aus, dass gerade die Hagener*innen die Möglichkeit erhalten sollen, eine Botschaft für die Nachwelt zu hinterlassen, die ansonsten eher kein Gehör erhalten. Dabei sollten auch die verschiedenen Generationen berücksichtigt werden, da jede für sich ganz eigene Erfahrungen und Sichtweisen besitzen. Herr B. erläutert, dass die älteren Menschen z. B. von der Zerstörung und dem Wiederaufbau der Stadt berichten könnten, ebenfalls haben die Menschen, die als Gastarbeiter oder aus anderen Gründen aus dem Ausland nach Hagen kamen eine eigene Geschichte zu erzählen. Die jüngere Generation hingegen könne z. B. ihre Wünsche und Vorstellungen von der der Zukunft hinterlassen. Herr B. stellt sich eine Gruppe von ca. 20 Personen vor, die in der Zeitkapsel etwas hinterlegen sollen. Bezüglich des Auswahlverfahrens der Personen und der Ermittlung eines geeigneten Aufbewahrungsortes für die Zeitkapsel soll die Verwaltung unterstützend tätig werden. Abschließend solle die Zeitkapsel mit einer kleinen Plakette versehen werden, die ggfs. ein kleines Gedicht beinhalte.

 

Herr Adam ist über die Eingabe erfreut und teilt mit, dass der Ausschuss für Bürgeranregungen und Bürgerbeteiligung das richtige Gremium für solche spannenden und guten Ideen aus der Bürgerschaft sei und bedankt sich bei Herrn B. für seine Anregung. Herr Adam empfiehlt den Beschlussvorschlag zu ändern und die Anregung nicht an den Kultur- und Weiterbildungsausschuss zu überweisen, sondern, sofern möglich, die Eingabe direkt an das Stadtarchiv weiterzuleiten, da dort die benötigten Kompetenzen angesiedelt sind.

 

Herr Dr. Bücker weist darauf hin, dass der Ausschuss für Bürgeranregungen und Bürgerbeteiligung die Anregung nicht direkt an die Verwaltung weiterleiten kann, sondern lediglich an einen anderen Ausschuss überweisen könne. Er empfiehlt den Beschlussvorschlag in der Hinsicht zu ergänzen, dass der Kultur- und Weiterbildungsausschuss die Anregung an das Stadtarchiv weiterleitet.

 

Herr B. äußert Bedenken an einer Aufbewahrung der Zeitkapsel im Stadtarchiv.

 

Herr Dr. Bücker erklärt, dass das Stadtarchiv sich um die Umsetzung kümmern solle, ein geeigneter Aufbewahrungsort müsse im Umsetzungsprozess ermittelt werden. Herr Dr. Bücker erläutert, dass oftmals für solche Zwecke Grundsteine genutzt werden.

 

Herr. Dr. Bücker bedankt sich bei Herrn B. für die Anregung und seine Ausführungen und eröffnet die Diskussion.

 

Herr Mook ergänzt, dass das Stadtmuseum ebenfalls ein potenzieller Aufbewahrungsort wäre.

 

Herr Römer teilt mit, dass der zum Zeitpunkt der Umsetzung amtierende Oberbürgermeister von Hagen ebenfalls einige Worte in der Zeitkapsel hinterlegen sollte.

 

Herr Dr. Bücker weist darauf hin, dass die Ausarbeitung der Anregung durch den Ausschuss für Bürgeranregungen und Bürgerbeteiligung erfolge, lediglich die Empfehlung zur Umsetzung. Er bittet um Abstimmung des geänderten Beschlussvorschlags.

 

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Beschluss:

 

Der Ausschuss für Bürgeranregungen und Bürgerbeteiligung überweist die Anregung an den Kultur- und Weiterbildungsausschuss und empfiehlt, die Erstellung einer konkreten Ausarbeitung zur Eingabe durch das Stadtarchiv.

 

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Abstimmungsergebnis:

 

 

Ja

Nein

Enthaltung

CDU

3

 

 

SPD

3

 

 

Bündnis 90/ Die Grünen

2

 

 

AfD

1

 

 

Hagen Aktiv

2

 

 

Bürger für Hohenlimburg / Die PARTEI

1

 

 

FDP

1

 

 

Die Linke

0

 

 

HAK

1

 

 

 

 

X

 Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

14

Dagegen:

0

Enthaltungen:

0

 

 

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