01.12.2022 - 5.9 Bericht zum Aktionsplan Ökostrom

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Herr Fritzsche erkundigt sich nach der Nutzung von Ökostrom beim WBH. Er bittet um Beispiele oder konkrete Maßnahmen die mit der Energieeffizienzpauschale finanziert werden können. Er fragt, ob auch für andere städtische Tochtergesellschaften denkbar ist, eine Sondervereinbarung zu schließen, sodass 100 % Ökostrom bezogen werden.

 

Herr Keune antwortet, dass der WBH den Strom auch von der Enervie AG bezieht. Seines Wissens nach ist der WBH die einzige Konzerntochter, die sich auf die Fahne geschrieben hat, bis 2030 klimaneutral zu sein.

 

Herr Gerbersmann ergänzt, dass bei der ha.ge.we der Strommix beim Einkauf zu fast 100 % fixiert worden ist. Ein Ökostromtarif bedeutet letztlich keinen Unterschied gegenüber nachträglich gekauften Zertifikaten. Von diesem Ökostrom kann aber ohnehin nur so viel zur Verfügung gestellt werden, wie der Versorger in seinem Energiemix hat. Es ist also möglich, dass städtischen Tochtergesellschaften entsprechende Zertifikate kaufen, allerdings ist dies aktuell sehr teuer. Als konkrete Beispiele merkt er Photovoltaikanlagen oder alternative Maßnahmen der Wärmeerzeugung – z. B. Wärmepumpen anstatt einer Gastherme zu verwenden – an. Er sagt zu, dass die auf die Stadtverwaltung entfallene Summe in 2024 zur Verfügung gestellt werden soll, falls es nicht gelingen sollte diese Summen in 2023 zu verbauen.

 

Herr Thielmann merkt zur Fassadensanierung an, dass Photovoltaik auch in der Fassade verbaut werden kann.

 

Herr Rudel hält den Vorschlag für gut und richtig, um als Kommune vor Ort als gutes Beispiel voran zu gehen.

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Beschluss:

 

1. Der Rat der Stadt Hagen nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis.

 

2. Der Rat der Stadt Hagen beschließt, auf eine nachträgliche Vergrünung durch den Kauf von Grünstromzertifikaten zu verzichten und den hierdurch eingesparten Betrag sowohl bei der Stadt Hagen als auch bei den städtischen Beteiligungen verbindlich in Energieeffizienzmaßnahmen einzusetzen.

 

3. Die Verwaltung wird beauftragt, entsprechend des Beschlusses zu 2. auf die städtischen Beteiligungen einzuwirken.

 

 

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Abstimmungsergebnis:

 

 

Ja

Nein

Enthaltung

OB

1

 

 

CDU

5

 

 

SPD

5

 

 

Bündnis 90/ Die Grünen

3

 

 

AfD

2

 

 

Hagen Aktiv

2

 

 

Bürger für Hohenlimburg / Die PARTEI

1

 

 

FDP

1

 

 

Die Linke

-

-

-

HAK

1

 

 

 

 

x

 Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

21

Dagegen:

0

Enthaltungen:

0

 

 

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Anlagen zur Vorlage

Online-Version dieser Seite: https://allris.hagen.de/publicto020?SILFDNR=3726&TOLFDNR=327813&selfaction=print