09.06.2022 - 2.3 Entwicklungsbericht Personalbestand und Persona...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Wortprotokoll

Herr Rudel bedankt sich für den Bericht. Er fragt, wie viele Stellen derzeit extern ausgeschrieben sind. Er merkt an, dass interne Stellenbesetzungen nicht zu einer Verringerung der Vakanzen führen.

 

Herr Keßen sagt eine Antwort zum Protokoll zu.

 

[Anmerkung der Schriftführung:

Es wird folgende Beantwortung zu Protokoll gegeben: „Stand heute (21.06.2022) gibt es neun Ausschreibungen (Quelle Internetauftritt FB 11). Die Zahl unterliegt tagesaktuellen Schwankungen.“]

 

Herr König merkt an, dass ein Viertel der Erzieherinnen und Erzieher befristet beschäftigt sind. Er fragt, durch welche Maßnahmen sichergestellt werden kann, dass im Bau befindliche Kitas auch mit Personal ausgestattet werden können. Er nimmt die Entfristungen positiv zur Kenntnis und möchte wissen, wann die weiteren Stellen entfristet werden. Im Fachbereich Gebäudewirtschaft sind sieben freie Stellen. Er fragt, ob es erforderlich ist, dass eine Prioritätenliste erstellt wird, weil das entsprechende Personal nicht vorhanden ist. Sollte dies erforderlich sein, möchte er wissen, wie die Politik hierbei eingebunden wird. Insgesamt ist die Entwicklung der freien und zu besetzenden Stellen problematisch. Hierzu muss eine Strategie entwickelt werden, um die Stellen besetzen und Nachwuchs gewinnen zu können.

 

Herr Keßen antwortet, dass die Verwaltung stets aufmerksam auf die Stellenentwicklung bei den Kitas achtet. Die Befristungen haben keine strategischen sondern personalrechtliche Hintergründe. Grundsätzlich besteht die Einstellung, auch im Bereich Kita unbefristete Beschäftigungsverhältnisse zu begründen. Es wird weiterhin Befristungen im Bereich Kita geben, da diese arbeits- und vertragsrechtlich geboten sind, der Großteil der Kolleginnen und Kollegen wird jedoch unbefristet eingestellt.

 

Herr Oberbürgermeister Schulz ergänzt, dass sich auch der Verwaltungsvorstand damit beschäftigt hat. Er merkt an, dass die Stellenbesetzung mit Hochdruck betrieben wird. Der Verwaltungsvorstand muss sich mit den anstehenden Projekten beschäftigen, für den Fall, dass nicht alle Stellen bis dahin besetzt werden können. Hierfür muss eine Prioritätenliste erstellt werden. Der Verwaltungsvorstand muss sich zunächst ein eigenes Bild machen und wird die Politik dann beteiligen.

 

Frau Pfefferer stellt zu den Seiten 20 und 21 des Berichtes fest, dass es zum Berichtsstichtag keine Vakanzen im Fachbereich Bildung (FB 48) gegeben hat. Sie zeigt sich verwundert, da die verwaltungsseitige Antwort diesbezüglich in der letzten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses unspezifisch gewesen ist. Demnach gäbe es Vakanzen, die aber nicht genau beziffert werden können. Sie fragt, wie die Diskrepanz in den Aussagen zustande kommt. Weiter möchte sie wissen, ob die Vakanzen für drei Planstellen im Bereich 48 genauer spezifiziert werden können.

 

Herr Keßen antwortet, dass dies dem Fachbereich Personal und Organisation (FB 11) grundsätzlich – allerdings nicht heute unmittelbar – möglich ist. Die Daten werden nachgeliefert. Er betont, dass Fragen zu dem Bericht auch im Vorfeld an den FB 11 gerichtet werden können, damit die Antworten bereits zur Sitzung geliefert werden können.

 

Herr Hentschel erinnert sich, dass es aufgrund einer tariflichen Einigung eine Erhöhung für die Beschäftigten der Kita geben soll. Er fragt, wieso das noch nicht im Bericht eingepreist worden ist.

 

Herr Keßen antwortet, dass dies bereits im Vorfeld eingepreist worden ist und somit keine Veränderungen in der Prognose festgestellt werden.

 

Herr Hentschel stellt fest, dass die Gewerkschaften angesichts der Inflationsrate bei den nächsten Verhandlungen deutliche Forderungen stellen. Er fragt, bis wie viel Prozent die Erhöhungen bereits eingepreist sind.

 

Herr Gerbersmann antwortet, dass sich die Stadt Hagen hierbei an Orientierungsdaten hält und die Summen einpreist, die bereits aus Tarifverhandlungen bekannt sind.

 

Herr König merkt an, dass es ein Konzept benötigt, um Nachwuchskräfte zu gewinnen. Er ist besorgt, dass Investitionen nicht realisiert werden können, da das notwendige Personal fehlt. Er bittet um konkrete Informationen, wie sich der demographischen Wandel auf die Personaldecke und dadurch auf die weitere Personalgewinnung und die Strategie der Verwaltung auswirkt.

 

Herr Oberbürgermeister Schulz antwortet, dass es sich hierbei nicht um eine neue Herausforderung handelt, sondern dass sich die Verwaltung durchaus mit den Altersstrukturdaten auseinandersetzt. Diese können seitens der Verwaltung bereitgestellt werden.

 

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Beschluss:

 

Der Bericht zur Entwicklung von Personalbestand und Personalaufwand bei der Stadt Hagen im 1. Quartal 2022 wird zur Kenntnis genommen.

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Abstimmungsergebnis:

 

 X

 Zur Kenntnis genommen

 

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Anlagen zur Vorlage

Online-Version dieser Seite: https://allris.hagen.de/publicto020?SILFDNR=3723&TOLFDNR=323175&selfaction=print