15.12.2022 - 5.5 Vorschlag der Fraktionen und Gruppe von CDU, Bü...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.5
- Sitzung:
-
Sitzung des Rates der Stadt Hagen
- Gremium:
- Rat der Stadt Hagen
- Datum:
- Do., 15.12.2022
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 14:03
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- FB69 - Umweltamt
- Bearbeitung:
- Stefan Schirmer
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Ludwig begründet den Antrag der Fraktionen CDU, Bündnis 90 / Die Grünen, Hagen Aktiv sowie der Ratsgruppe FDP. Der VRR habe in Vorgesprächen bereits signalisiert, dass einige von den Vorschlägen umsetzbar sind und positiv beschieden werden können.
Herr F. Schmidt kündigt an, dass die Fraktion Bürger für Hohenlimburg / Die PARTEI dem Antrag zustimmen wird, da dieser sich auf den SPNV bezieht und gute Vorschläge enthält, die den Bürger*innen zugutekommen. Einige dieser Vorschläge wurden vor längerer Zeit schon im Arbeitskreis ÖPNV diskutiert. Insbesondere die östlichen Zusteigemöglichkeiten verbessern sowohl die innerstädtische Mobilität als auch die Anbindung an die Stadt Dortmund. Hätte eine vorherige Abstimmung zwischen den Fraktionen und Ratsgruppen stattgefunden, wäre die Fraktion Bürger für Hohenlimburg / Die PARTEI dem Antrag gerne beigetreten.
Herr König teilt mit, dass der Antrag im Ausschuss für Umwelt-, Klimaschutz und Mobilität breite Zustimmung gefunden habe, da dieser Hagen als zentralen Standort für den SPNV sichert. Der Haltepunkt sei dabei ein Kompromiss, da die Verbindung auch den Hauptbahnhof ansteuern könnte. Er möchte von Herrn Oberbürgermeister Schulz wissen, ob die Aussage von Herrn Ludwig, dass der VRR die Vorschläge mitträgt, korrekt ist und wie die weiteren Entwicklungen aussehen könnten.
Herr Oberbürgermeister Schulz betont, dass er lediglich für den Verwaltungsrat des VRR sprechen kann und dort die Vorschläge noch nicht zur Entscheidung vorlagen. Zuerst werden diese in der Verwaltung des VRR selbst beraten.
Herr Voigt berichtet, dass die beiden Mitarbeiter des VRR, die bereits einen Vortrag zum ÖPNV 2040 gehalten haben, angeboten haben, auch zu diesem Thema im Ausschuss für Umwelt-, Klimaschutz und Mobilität zu referieren. Er schlägt vor, dieses Angebot anzunehmen und die beiden Mitarbeiter einzuladen.
Beschluss:
1) Der Rat der Stadt Hagen bittet die VRR AöR bei der geplanten SPNV-Linie RE34 Siegen – Letmathe – Witten – Dortmund kurzfristig einen generellen Halt in Hagen-Hohenlimburg zu bestellen, weil dieser Bahnhof durch sein umfangreiches Buslinienangebot eine gute Anbindung weiter Teile des Hagener Stadtgebiets, einschließlich der Innenstadt, ermöglicht und so der südwestfälische Raum direkt und besser mit Hagen verknüpft werden kann.
2) Nach der Freigabe der IC-Linie 34 auf der Relation von Letmathe nach Dortmund für Fahrausweise des SPNV bittet der Rat der Stadt Hagen die VRR AöR um Unterstützung, auch einen Halt dieser Linie in Hohenlimburg zu realisieren und so ein stündliches Angebot von Hohenlimburg nach Dortmund mit SPNV-Tarifen zu erhalten und darüber hinaus Hagen als Oberzentrum des märkischen Sauerlandes einen Fernverkehrsanschluss an diese wichtige Linie in den südwestfälischen Raum und nach Frankfurt am Main zu verschaffen.
Falls das nicht möglich sein sollte, wird der VRR gebeten, eine Ausdehnung des Hagener VRR-Tarifgebietes auf den Bahnhof Iserlohn-Letmathe zu realisieren, um stündliche Fahrten zu Nahverkehrstarifen zwischen Hohenlimburg und Dortmund mit Umstieg in Letmathe zu gewährleisten.
3) Der Rat der Stadt Hagen bittet die VRR AöR, gemeinsam mit dem Aufgabenträger Nahverkehr Westfalen Lippe (NWL) zeitnah Möglichkeiten zu prüfen, wie zwischen den Stationen Dortmund-Signal-Iduna-Park, DO-Hörde, DO-Aplerbeck Süd und Schwerte einerseits sowie jeweils stündlich Hagen Hbf und/oder Hohenlimburg bzw. dem weiteren südlichen Lennetal andererseits eine nachhaltige Verbesserung des Angebotes durch umsteigefreie Zugfahrten umzusetzen ist, insbesondere im Falle einer nicht möglichen Umsetzung des Punktes 2.
In diesem Zusammenhang sollen auf Hagener Stadtgebiet auch neue Zugangsstellen vorrangig im Osten (Ortsteil Halden) und weiterhin im Hagener Norden (Ortsteile Kabel, Bathey, Hengstey) geprüft werden mit dem Ziel, zentrale Umsteigemöglichkeiten zum städtischen Busnetz einzurichten.
Anlagen zur Vorlage
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(wie Dokument)
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262,5 kB
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