08.12.2005 - 3 Feinstaubbelastung
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3
- Sitzung:
-
Sitzung des Umweltausschusses
- Gremium:
- Umweltausschuss
- Datum:
- Do., 08.12.2005
- Status:
- öffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 17:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Vorlage:
-
1105/2005 Feinstaubbelastung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB69 - Umweltamt
- Bearbeitung:
- Elfi Paech
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Warmeling reagiert verärgert
auf den Zeitungsartikel mit dem Hinweis, es sei nichts vorbereitet und vertritt
die Meinung, entweder sollen Maßnahmen entsprechend des Planes durchgeführt
werden oder es werden keine Maßnahmen durchgeführt und dann die möglichen
Konsequenzen in Kauf genommen. Herr Dr. Schmidt erläutert, der
Aktionsplan sei seit drei Wochen in Kraft. Die Kosten für das Wässerns durch
HEB betragen 1.800 Euro/Tag, parallel werden weitere Angebote eingeholt.
Erfahrungen anderer Städte (u.a. Berlin) haben jedoch bei Wässerungen höhere
Messdaten ergeben. Eine Bestellung der Schilder sei erst nach in Kraft treten
des Aktionsplanes durchgeführt worden, die Lieferung sei jedoch nicht
kurzfristig möglich. Der Regierungspräsident habe heute angewiesen, alles offen
zu halten, da die Bedarfsumleitung noch nicht eingerichtet sei. Mit dem
Regierungspräsidenten und dem Oberbürgermeister sei besprochen zu sperren, bis
die Messung nicht mehr akut sei. Herr Breddermann vertritt die Ansicht,
der Umweltausschuss sei nicht hinreichend informiert. Im Bereich des
Graf-v.-Galen-Ringes sei der Verkehrsfluss aus seiner Sicht bereits optimiert,
ein Problem bilde die Vorrangschaltung für den ÖPNV.
Herr Breddermann spricht das
Dortmunder Modell an und erläutert den höheren Feinstaubausstoß durch längere
Umleitungsstrecken. Herr Breddermann stellt den Antrag, die Verwaltung
zu beauftragen, zur nächsten Sitzung die zeitliche Abfolge der eingeleiteten
Maßnahmen darzustellen. Frau
Neuhaus fragt nach Messdaten ab September und ist empört, dass nichts passiert
sei. Für Herrn Warmeling ist eine Nassreinigung uneffektiv, entweder
seien zum Schutze der Menschen die LKW mit Filter auszustatten oder die Straße
zu sperren. Herr Dr. Schmidt verwehrt sich gegen den Vorwurf der
Nichtinformation und verweist auf die entsprechenden Sitzungsprotokolle. Er
weist darauf hin, dass nach EU-Richtlinie ab dem 1.1. neu gezählt werde. Herr
Dr. Braun erklärt auf die Frage von Frau Kuschel-Eisermann, bis zum
Jahresende werde temporär nass gereinigt. Herr Dr. Schmidt weist darauf
hin, der Luftreinhalteplan sei durch den Begriff temporär
interpretationsfähig. Frau Priester-Büdenbender bittet bis zur
Ratssitzung um Information, welche Maßnahmen in den kommenden drei Wochen
durchgeführt werden sollen.
