30.08.2021 - 5 Vorstellung des Projektes "Guter Lebensabend NR...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5
- Sitzung:
-
Sitzung des Seniorenbeirates
- Gremium:
- Seniorenbeirat
- Datum:
- Mo., 30.08.2021
- Status:
- öffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Frau Sauerwein begrüßt die Damen Warburg und Musanovic, die das Projekt anhand einer Präsentation, die dem Protokoll beigefügt wird, vorstellen.
Frau Warburg bezieht sich auf die Präsentation und führt dazu noch ergänzend aus, dass für das Projekt Fördermittel beantragt wurden, somit ist man eine von 22 Modellkommunen, die ein solches Projekt begleiten. Die Stadt Hagen arbeitet in Kooperation mit dem Caritasverband zusammen.
Frau Musanovic erklärt, dass bisher intensiv an den Fragebögen gearbeitet worden sei, die in einigen Wochen an Menschen mit Einwanderungsgeschichte und auch an Einrichtungen und Dienste versandt werden. Durch die Begleitung der wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen im Projekt wurden bereits einige Termine wahrgenommen.
Zurzeit wird eine virtuelle Auftaktveranstaltung für Ende Oktober ist geplant, gerne kann hier teilgenommen werden.
Ein Wunsch aus dem Projekt wäre, dass durch bereits gemachte Erfahrungen und Kontakte eine Mitarbeit in diesem Projekt entstehen könnte.
Frau Sauerwein fragt nach der wissenschaftlichen Begleitung.
Herr Goldbach benennt Katharina Klockgether Wissenschaftliche Mitarbeiterin - Univation Institut für Evaluation Dr. Beywl & Associates GmbH Köln sowie Birgit Wolter - IGF e.V. (Institut für Gerontologische Forschung e. V.) Berlin.
Weitere Einzelheiten können der beigefügten Präsentation entnommen werden.
Herr Goldbach führt noch ergänzend aus, dass durch dieses Projekt herausgestellt werden könne, wie man noch besser Menschen mit Migrationshintergrund in der stationären und ambulanten Altenpflege erreicht. Somit können Angebote gezielt unterbreitet werden.
Frau Warburg führt dazu aus, dass man sich auf Marktplätzen und sonstigen Treffpunkten aufstellen möchte. Das bisherige Informationsmaterial, dass durchaus in Hagen vorrätig sei, kann somit gezielter verteilt werden.
Frau Sauerwein berichtet, dass sich auch in der Kommunikation mit dem Integrationsbeirat die Problematik herausgestellt hat, dass die Menschen mit Migrationshintergrund oft den Weg nicht finden, obwohl deren Angehörige durchaus diese Angebote annehmen möchten.
Frau Warburg gibt zur Kenntnis, dass speziell türkische Einwanderer mit muslimischem Hintergrund angesprochen werden sollen. Durch das Projekt könnte nun gefiltert werden, wie diese Angebote auch dort angenommen werden können.
Frau Sauerwein bedankt sich für die Ausführungen und stellt heraus, dass es sicherlich ein Projekt ist, in dem der Seniorenbeirat mitarbeiten und gestalten sollte.
