10.11.2005 - 5 Antrag der Fa. Hagen-Halden GmbH & Co. KG zur E...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5
- Sitzung:
-
Sitzung des Umweltausschusses
- Gremium:
- Umweltausschuss
- Datum:
- Do., 10.11.2005
- Status:
- öffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB69 - Umweltamt
- Bearbeitung:
- Kai Gockel
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Berichterstatter: Herr Dr. Braun
Herr Erlmann freut sich
über die rege Bürgerbeteiligung. Frau Priester-Büdenbender spricht
einerseits den endlichen maximalen Abbauzeitraum bis 2029 und andererseits den
verlustigen Kalkbuchenwald sowie Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen im Umfeld von
Hagen an. Frau Kuschel-Eisermann möchte wissen, auf wessen Vorschlag die
Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen erstellt worden seien. Herr Dr. Braun
spricht zunächst nochmals den Verfahrensstand sowie erfolgte als auch noch zu
erledigende Arbeitsschritte an. Hinsichtlich der Ausgleichs- und
Ersatzmaßnahmen seien Vorschläge aus dem Umweltamt an die Antragstellerin
weitergegeben worden, die Firma habe sich letztlich orientiert und den Antrag
inklusive der Maßnahmen erstellt. In Hagen gebe es auf Kalk wenig
Möglichkeiten, daher sei die Orientierung nach Osten im Bereich des Kalkes
erfolgt. Herr Dr. Braun erläutert die nach Landschaftsgesetz gegebenen
Möglichkeiten für Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen und Ersatzgeld. Ersatzgelder
aus Eingriffen im Bereich des Forstes fließen dem Forst, hier der unteren
Forstbehörde, zu. Für Frau Kingreen sind Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen
ein wichtiges Thema. Es sei abzuwägen, ob das öffentliche Interesse größer als
der Eingriff zu wichten sei. Im
Erörterungsverfahren sei zu klären, wie wichtig bestimmte Stoffe oder ob sie
ersetzbar seien. Für Herrn Breddermann sind die Ausgleichs- und
Ersatzmaßnahmen in Hagen wichtig für die Akzeptanz des Antrages. Herr
Breddermann möchte wissen, ob die Verwaltung Bedenken gegen die Einzahlung
eines namhaften Betrages auf das Ökokonto durch die Antragstellerin habe.
Darauf hin erklärt Herr Dr. Braun, Ersatzgeld, Einzahlung und Ökokonto
stehe am Ende der Entscheidungskette. Für Herrn Blauscheck besteht die
Frage, ob überhaupt eine Erweiterung genehmigt werden könne und am Ende die
Entscheidung über Kompensation und Ersatzgeld. Maßnahmen seien im funktionellen
Zusammenhang zu sehen. Frau Priester-Büdenbender fragt nach den zwischen
den Zeitplänen der Antragstellerin und der Verwaltung liegenden Diskrepanzen.
Darüber hinaus müsse schon heute auf strittige Details aufmerksam gemacht und
die Richtung in dem Verfahren angegeben werden. Herr Dr. Braun geht auf
den Zeitverzug ein, der u.a. auch durch nachzuliefernde Unterlagen und
Berechnungen entstanden sei.
