19.10.2005 - 10 Vorschlag zur Tagesordnung gem. § 6 Abs. 3 Gesc...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 10
- Sitzung:
-
Sitzung des Umweltausschusses
- Gremium:
- Umweltausschuss
- Datum:
- Mi., 19.10.2005
- Status:
- öffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 17:10
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- FB69 - Umweltamt
- Bearbeitung:
- Elfi Paech
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Berichterstatter: Herr Weber
Herr Weber berichtet
über die Änderungen zu den temporären Fahrverboten, der Autobahnbedarfsumleitung
und der Einrichtung einer Umweltzone. Die von Herrn Erlmann
angesprochene halbseitige Sperrung des Graf-v.-Galen-Ringes sei laut Herrn
Dr. Braun im Luftreinhalteplan nicht enthalten. Eine solche Möglichkeit sei
von Herrn Dr. Schmidt angedacht, entspreche jedoch nicht den Maßgaben
des Aktionsplanes. Bevor eine Umweltzone eingerichtet werde, müsse der Rat
einbezogen werden. Frau Neuhaus plädiert für eine umfangreiche
Nassreinigung. Wichtig sei, den 35. Tag hinauszuzögern. Für Frau Kuschel-Eisermann
hat nunmehr die Bahnhofshinterfahrung höchste Priorität. Frau
Kuschel-Eisermann stellt folgenden Antrag:
der Umweltausschuss des
Rates der Stadt Hagen fordert den Regierungspräsidenten auf, das Projekt
Bahnhofshinterfahrung mit höchster Priorität zu behandeln und Fördermittel
schnellstmöglich zu bewilligen, um die Maßnahme schnellstmöglich umzusetzen.
Herr Flack bezieht sich auf ähnliche Tendenzen und Phänomene in
anderen Teilen der Welt und zeigt sich nicht überrascht von der Entwicklung. Herr
Weber erläutert, die Nassreinigung solle als Maßnahme aufgenommen werden,
HEB habe schon einen Sprengwagen umgerüstet. Die Ergebnisse aus Düsseldorf
seien jedoch ernüchternd. Die Bezirksregierung habe keine Zweifel, dass alle
Maßnahmen geeignet und verhältnismäßig seien. Herr Reike führt aus, die
Presse habe eine falsche Darstellung gewählt. Der Luftreinhalteplan enthalte
mittel- und langfristige Maßnahmen, die Bahnhofshinterfahrung sei eine
langfristige Maßnahme. Herr Warmeling fragt die Mitglieder der CDU-Fraktion,
welche Maßnahmen sie wollen. Es müsse gehandelt werden. Für Frau
Priester-Büdenbender seien so schnell wie möglich Maßnahmen zu ergreifen,
damit der 35. Tag nicht erreicht werde. Herr Schledorn führt aus, der
Rat werde sich mit der Einrichtung der Umweltzone zu beschäftigen und dann
zwischen Interessen abzuwägen haben. Auf den Hinweis von Frau Neuhaus
auf eine mögliche Verlängerung der Umsetzungsfrist erklärt Herr Reike,
es gebe dazu keine neuen Beschlüsse. Herr Grzeschista weist darauf hin,
die Bahnhofshinterfahrung sei angemeldet worden, stehe jedoch in Konkurrenz zu
anderen Vorhaben. Herr Erlmann verweist auf einen weiteren neuralgischen
Punkt der Bedarfsumleitung bei dem B+U-Gebäude. Herr Weber erklärt auf
den Hinweis von Herrn Breddermann, Berechnungen ergeben eher
konservative Werte.
