19.10.2005 - 6 Vorschlag zur Tagesordnung gem. § 6 Abs. 3 Gesc...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6
- Sitzung:
-
Sitzung des Umweltausschusses
- Gremium:
- Umweltausschuss
- Datum:
- Mi., 19.10.2005
- Status:
- öffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 17:10
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- FB69 - Umweltamt
- Bearbeitung:
- Elfi Paech
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Berichterstatter: Herr Dr. Braun
Herr Dr. Braun erläutert die
bisherigen Diskussionen und Ansatzpunkte zur Einrichtung eines Ökokontos auch
hinsichtlich des Forstbereiches und kommt zu dem Schluss, das Hagener
Bilanzierungsmodell passe systematisch nicht zum Forstbereich. Derzeit werde
ein anderes Modell erarbeitet. Ein größeres Projekt müsse mit dem Kämmerer
diskutiert werden. Frau Neuhaus und Frau Priester-Büdenbender
betonen die ursprüngliche Intention, Landwirte in die Landschaftspflege mit
einzubeziehen. Herr Dr. Ullrich befürwortet ein ökologisches
Flächenmanagement. Die rechtlichen Möglichkeiten haben sich in den letzten
Jahren verbessert, die Verwaltung solle über ein Konzept mit Maßnahmen wie auch
Entsiegelung und Renaturierung nachdenken. Ein Konzeptpapier der CDU-Fraktion
könne der Verwaltung und den Fraktionen zur Verfügung gestellt werden. Erst im
zweiten Schritt müsse die Finanzierung geklärt werden. Frau
Priester-Büdenbender nimmt ein solches Papier dankbar auf und schlägt vor,
auch die Wirtschaftsförderung hinzuzuziehen. Herr Dr. Braun erläutert,
ein Konzept sei vorhanden, die Finanzierung habe einen Schlussstrich gesetzt.
Im Gegensatz zu anderen Bereichen suchen Privatinvestoren in Hagen selbst nach
Flächen. Herr Dr. Braun verweist auch auf die zur Führung eines
Ökokontos benötigten Kosten für Personal etc.. Herr Heicappell
berichtet, eine Inventur des Forsteinrichtungswerkes sei in Auftrag gegeben,
die Gutachter bewerten anhand des Hagener Modells sowohl ökologisch als auch
forstlich. Das Ergebnis werde voraussichtlich Anfang des nächsten Jahres
vorliegen. Herr Heicappell glaubt, im Forstbereich Potential
vorzufinden, mit dem gearbeitet werden könne. Herrn Breddermann
missfällt, dass im aktuellen Verfahren der Dolomitwerke Maßnahmen außerhalb des
Hagener Stadtgebietes durchgeführt werden. Statt dessen solle die Firma
Finanzen für ein Ökokonto bereitstellen. Frau Kuschel-Eisermann bittet,
einen Runden Tisch mit sachverständigen Personen einzurichten. Herr
Erlmann schlägt vor, das CDU-Papier der Verwaltung zuzuleiten, die
Ergebnisse des Gutachters für den Forstbereich abzuwarten und die Thematik in
der Januar-Sitzung erneut zu beraten.
