08.12.2021 - 3.3 Bericht aus dem Beirat für Menschen mit Behinde...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3.3
- Datum:
- Mi., 08.12.2021
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Herr Wirth berichtet von der letzten Sitzung des Beirates für Menschen mit Behinderungen, die am 26.11.2021 stattgefunden hat.
Er habe die aktuellen Zahlen im Hinblick auf die Corona-Situation in den Caritas-Werkstätten mitgebracht. Von dem hautptamtlichen Personal hätten 94,07 % die zweite Impfung und 68 % bereits die dritte Impfung bekommen. Das seien bemerkenswerte Zahlen. Bei den Menschen mit Behinderungen hätten 62 % die zweite Impfung und 35 % die Boosterimpfung bekommen. Die letzte Zahl sei sicher tatsächlich deutlich höher, da viele dieser Menschen auch selbständig zum Arzt gingen.
Vier Mitarbeiter befänden sich derzeit in Quarantäne.
Die Informationspolitik dazu sei schlichtweg katastrophal. Heute sei eine Werkstatt von der Diözese Paderborn unangemeldet vom Ordnungsamt aufgesucht worden. Die Mitarbeiter/innen des Ordnungsamtes hätten sich im Auftrag mit der Bezirksregierung alles im Zusammenhang mit den Corona-Vorschriften zeigen lassen. Da Einrichtungsleitungen unter Umständen persönlich hafteten, fände er das ziemlich beunruhigend. Er würde sich in dem Zusammenhang eine klarere Linie wünschen.
In Hagen sei man seines Erachtens, was die Menschen mit Behinderungen und die Werkstätten angehe, coronamäßig auf einem guten Weg.
Frau Kaufmann fragt Herrn Wirth, worin man ihn unterstützen könne, damit die eben geschilderte Situation nicht auch in Hagen eintrete. Herr Goldbach sei regelmäßig im Krisenstab und man habe alle aktuellen Informationen zur Hand.
Sie sagt zu, das Anliegen an VB 4 weiterzuleiten.
Herr Wirth macht deutlich, dass er verbindliche Informationen aus einer verbindlichen Quelle benötige. Er beschreibt das Problem anhand des Beispiels, wie oft jemand getestet werden müsste. Da gebe es ziemlich unklare Vorgaben mit Interpretationsspielraum. Da diese Vorgaben alle mit dem vorhandenen Personal umgesetzt werden müssten, sei das für die Mitarbeiter/innen ein gewaltiger Aufwand. Zwei Mitarbeter/innen seien nur für die Testungen abgestellt. Das sei für den Träger auch ein erheblicher finanzieller Aufwand und kaum tragbar.
Frau Engelhardt möchte wissen, ob es für dafür keine cornabedingten Erstattungen gebe.
Herr Wirth antwortet, dass es die coronabedingten Mehraufwendungen gebe. Inwieweit das Personal dabei berücksichtigt werde, sei unklar.
