03.11.2021 - 7 Ausstattung der Bürgerämter mit technischen Aus...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7
- Datum:
- Mi., 03.11.2021
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Herr Wirth berichtet, dass das Thema aus dem Ausschuss für Soziales, Integration und Demographie an den Beirat für Menschen mit Behinderungen herangetragen worden sei. In der letzten Sitzung habe sich der Beirat ausgiebig damit beschäftigt. Frau Hölterhoff habe in der Sitzung die Funktionsweise einer technischen Anlage für hörgeschädigte Menschen erläutert. Die Anlage bestehe aus einem Gerät mit einer eingebauten Ringschleife und Mikrofon. Die Ringschleife habe eine Reichweite von ca. einem Meter. Installationsarbeiten seien hierfür nicht notwendig, da keine Ringschleife verlegt werden müsse. Zur Anlage gebe es einen Telefonhörer, der von Menschen genutzt werden könne, die schlecht hören, jedoch kein Hörgerät tragen. Für Menschen mit Hörgerät und T-Spule werde das gesprochene Wort von der Anlage direkt auf das Hörgerät übertragen. Sinnvoll sei die Anschaffung einer solchen Anlage für Bürgerbüros und auch im Straßenverkehrsamt. Des Weiteren solle überall dort, wo Menschen aufgerufen werden, neben der akustischen Ansage auch eine optische Information erfolgen.
Die im Beirat vorgestellte Anlage würde etwa 300,- € kosten. Sie sei transportabel und könne so im Bürgeramt an jedem Schreibtisch eingesetzt werden.
Herr Adam bestätigt, dass die Vorführung der Anlage sehr beeindruckend gewesen sei. Er finde die Anschaffung von solchen Anlagen sinnvoll und bitte den Ausschuss um Zustimmung.
Herr Goldbach teilt mit, dass der Bericht von Herrn Schmitz im Ausschuss für Soziales, Integration und Demographie zum Anlass genommen wurde, sich im Beirat näher mit dem Thema zu beschäftigen. Er fände diese Anschaffung sinnvoll, zum Beispiel in Bürgerämtern und an den Infotheken der Rathäuser. Würde man sechs Geräte anschaffen, so würden lediglich Kosten in Höhe 1.800,- € anfallen.
Herr Meier ist überzeugt, dass diese Anlagen sinnvoll sind. Er teilt mit, dass die SPD-Fraktion der Anschaffung dieser Anlagen zustimmen würde.
Herr Dr. Krauß-Hoffmann wirft ein, dass man jedoch daran denke müsse, dass auch die Wartung, die Reparatur und die notwendige Hygiene organisiert werden müsse.
Herr Adam verliest den Beschlussvorschlag, den der Beirat für Menschen mit Behinderungen dem Ausschuss für Soziales, Integration und Demographie vorgeschlagen hatte.
Frau Engelhardt stellt den Beschlussvorschlag zur Abstimmung.
