18.10.2005 - 4 Emil-Schumacher-Museum- Sachstandsbericht -

Beschluss:
ungeändert beschlossen
Reduzieren

Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

Einleitend verweist Herr Chlosta auf einige Änderungen gegenüber der ursprünglichen Planung, insbesondere auf den Wegfall der Tiefgarage, da die Polizei ihre Stellplätze auf eingenem Grundstück nachweisen könne. Eine Kostenerhöhung fände nicht statt, die Kosten entsprächen dem Förderbescheid.

 

Hinsichtlich der Zeitschiene berichtet er über die vorlaufenden Maßnahmen mit dem Umbau der Hochstraße 71 bis März 2006, den erforderlichen Kanalbaumaßnahmen vom November 2005 bis März 2006 sowie dem Museumsumbau bzw. Neubau von Juni 2006 bis Juni 2008. Dieser Zeitplan sei als realistisch einzuschätzen. Natürlich müsse auf alle Beteiligten eingewirkt werden, um den Kostenrahmen einzuhalten.

 

Herrn Oberste-Berghaus interessiert, inwieweit sich der preisgekrönte Entwurf gegenüber der jetzigen Planung verändert habe.

 

Herr Meier gibt zu bedenken, dass es gut sei, wenn die Stadt Hagen die Qualität bekäme, die sie sich auch leisten könne. Außerdem bitte er um eine Zusammenstellung der Bauzeiten und frage nach Ausschreibungen und Beteiligung von Hagener Firmen.

 

Herr Chlosta beantwortet Fragen in Bezug auf Glasfassade, Sonnenenergie und regenerativer Energie. Auch sagt er eine Zeitenzusammenstellung als Anlage für die Niederschrift zu.

 

Herr Grothe fügt hinzu, dass die Ausschreibungen Gewerkeweise erfolgen müssten, um auch eine größtmögliche Chance auf Hagener Beteiligungen zu bekommen. Daneben solle auch Paketeweise ausgeschrieben werden, um dadurch die Einhaltung der Kosten besser übersehen zu können.

 

Herr Gerbersmann erinnert an die schwierige Diskussion mit der Aufsichtsbehörde bis zur endgültigen Freigabe der Mittel. Diese Kostenobergrenze müsse eingehalten werden. Dies habe sicherlich Auswirkungen auf dieses wie auch auf andere neue Projekte in Hagen.

 

Frau Suda bemerkt, dass sich mit dem Museumsneubau sicherlich auch die Umgebung im Bereich der Hochstraße ändere.

 

Für Herrn Romberg sollte mit dem Bau erst begonnen werden, wenn der gesamte Kostenrahmen zumindest nach den Ausschreibungen überschaubar sei.

 

Herr Chlosta macht darauf aufmerksam, dass ca. 80 % der Gewerke EU-weit auszuschreiben seien. Daher könne nach den Ausschreibungsergebnissen gut übersehen werden, ob der Kostenrahmen eingehalten würde. Insofern bestände eine ziemliche Sicherheit. Für die weiteren 20 % der Gewerke lohne sich eine derzeitige Ausschreibung noch nicht. Er weise auch darauf hin, dass die Außenanlagen sowie der Platzbereich neugestaltet würden.

 

Herr Grothe macht deutlich, dass aus allen Aspekten unter Einhaltung des Kostenrahmens das Beste für das Museum gemacht werden müsse.

Herr Asbeck weist darauf hin, dass der Stadtentwicklungsausschuss rechtzeitig informiert werden müsse, falls irgendwelche Eingriffe irgendeiner Art notwendig seien. Dafür sie dieser Ausschuss mit den Sonderzuständigkeiten ausgestattet worden. Evtl. müssten in diesem Fällen dann auch andere Lösungen oder Alternativen diskutiert werden.

 

Frau Grebe bittet darum zu akzeptieren, dass es hier aus Kostengründen um eine etwas abgespeckte Lösung gehe und alle Beteiligten inner- und außerhalb der Verwaltung sehr engagiert hieran arbeiten würden.          

Reduzieren

Beschluss:

Der Bericht wird zur Kenntnis genommen.

 

Reduzieren

Abstimmungsergebnis:

x

 Zur Kenntnis genommen

 

Online-Version dieser Seite: https://allris.hagen.de/publicto020?SILFDNR=363&TOLFDNR=21911&selfaction=print