18.10.2005 - 4 Emil-Schumacher-Museum- Sachstandsbericht -
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4
- Gremium:
- Stadtentwicklungsausschuss
- Datum:
- Di., 18.10.2005
- Status:
- öffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Hans-Martin Schaefer
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Einleitend verweist Herr Chlosta auf einige Änderungen gegenüber der ursprünglichen Planung, insbesondere auf den Wegfall der Tiefgarage, da die Polizei ihre Stellplätze auf eingenem Grundstück nachweisen könne. Eine Kostenerhöhung fände nicht statt, die Kosten entsprächen dem Förderbescheid.
Hinsichtlich
der Zeitschiene berichtet er über die vorlaufenden Maßnahmen mit dem Umbau der
Hochstraße 71 bis März 2006, den erforderlichen Kanalbaumaßnahmen vom November
2005 bis März 2006 sowie dem Museumsumbau bzw. Neubau von Juni 2006 bis Juni
2008. Dieser Zeitplan sei als realistisch einzuschätzen. Natürlich müsse auf
alle Beteiligten eingewirkt werden, um den Kostenrahmen einzuhalten.
Herrn
Oberste-Berghaus interessiert, inwieweit sich der preisgekrönte Entwurf gegenüber
der jetzigen Planung verändert habe.
Herr Meier
gibt zu bedenken, dass es gut sei, wenn die Stadt Hagen die Qualität bekäme,
die sie sich auch leisten könne. Außerdem bitte er um eine Zusammenstellung der
Bauzeiten und frage nach Ausschreibungen und Beteiligung von Hagener Firmen.
Herr Chlosta
beantwortet Fragen in Bezug auf Glasfassade, Sonnenenergie und regenerativer
Energie. Auch sagt er eine Zeitenzusammenstellung als Anlage für die Niederschrift
zu.
Herr Grothe
fügt hinzu, dass die Ausschreibungen Gewerkeweise erfolgen müssten, um auch
eine größtmögliche Chance auf Hagener Beteiligungen zu bekommen. Daneben solle
auch Paketeweise ausgeschrieben werden, um dadurch die Einhaltung der Kosten
besser übersehen zu können.
Herr
Gerbersmann erinnert an die schwierige Diskussion mit der Aufsichtsbehörde bis
zur endgültigen Freigabe der Mittel. Diese Kostenobergrenze müsse eingehalten
werden. Dies habe sicherlich Auswirkungen auf dieses wie auch auf andere neue
Projekte in Hagen.
Frau Suda
bemerkt, dass sich mit dem Museumsneubau sicherlich auch die Umgebung im Bereich
der Hochstraße ändere.
Für Herrn
Romberg sollte mit dem Bau erst begonnen werden, wenn der gesamte Kostenrahmen
zumindest nach den Ausschreibungen überschaubar sei.
Herr Chlosta
macht darauf aufmerksam, dass ca. 80 % der Gewerke EU-weit auszuschreiben
seien. Daher könne nach den Ausschreibungsergebnissen gut übersehen werden, ob
der Kostenrahmen eingehalten würde. Insofern bestände eine ziemliche Sicherheit.
Für die weiteren 20 % der Gewerke lohne sich eine derzeitige Ausschreibung noch
nicht. Er weise auch darauf hin, dass die Außenanlagen sowie der Platzbereich
neugestaltet würden.
Herr Grothe
macht deutlich, dass aus allen Aspekten unter Einhaltung des Kostenrahmens das
Beste für das Museum gemacht werden müsse.
Herr Asbeck
weist darauf hin, dass der Stadtentwicklungsausschuss rechtzeitig informiert
werden müsse, falls irgendwelche Eingriffe irgendeiner Art notwendig seien.
Dafür sie dieser Ausschuss mit den Sonderzuständigkeiten ausgestattet worden.
Evtl. müssten in diesem Fällen dann auch andere Lösungen oder Alternativen
diskutiert werden.
Frau Grebe
bittet darum zu akzeptieren, dass es hier aus Kostengründen um eine etwas
abgespeckte Lösung gehe und alle Beteiligten inner- und außerhalb der
Verwaltung sehr engagiert hieran arbeiten würden.
