01.09.2021 - 5.1 Vorstellung Spielplan 2021/2022 Theater gGmbH

Reduzieren

Wortprotokoll

Herr Walter begrüßt zu diesem Tagesordnungspunkt Francis Hüsers von der Theater gGmbH.

 

Herr Hüsers freut sich sehr, den aktuellen Spielplan der gerade begonnenen Saison 2021/2022 der Theater gGmbH, heute im Kultur- und Weiterbildungsausschuss vorstellen zu können.

Mit 250 festen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und neuen Künstlerinnen und Künstlern im Ensemble, sei das Theater Hagen in die neue Saison gestartet.

Das Theater Hagen arbeite selbstverständlich gemäß der geltenden Coronaschutzverordnung des Landes NRW und in enger Abstimmung mit den örtlich zuständigen Behörden und Ämtern der Stadt Hagen. Gearbeitet werde derzeit nach einem Modell, welches man 2G+ nennen könnte. 2G+ heiße, nur Genese, Geimpfte und negativ PCR-getestete Personen dürften Vorstellungen besuchen und auf den Sitzplätzen ohne Maske die Vorstellung genießen. Auch das Mitsingen am Platz sei dadurch erlaubt.

Derzeit arbeite man mit Hochdruck daran, ab Oktober wieder die Theater-Abos anbieten zu können.

Für die eigentliche Programmvorstellung nimmt Herr Hüsers Bezug auf das aktuelle Programmheft der Theater gGmbH. In der nun laufenden Spielzeit 2021/2022 sei das Programm im „Großen Haus“ im Vergleich zu den vergangenen Spielzeiten, ein besonders vielfältiges Programm mit vielen, auch populären Stücken. Von denen erhoffe er sich, bestenfalls nach Beendigung der Pandemie, sich wieder beim Publikum empfehlen zu können. Denn in einem möchte Herr Hüsers seinem Vorredner Herrn Fuchs zustimmen, momentan sei es immer noch schwierig für die Kulturinstitutionen das Publikum wieder an sich zu binden.

Letztendlich hat Herr Hüsers Hoffnung darauf, dass das Theater Hagen zur kommenden Karnevalszeit wieder einen Bühnenball anbieten dürfe. Man sei bereits fleißig in den Vorbereitungen. Der Bühnenball werde unter dem Motto „Goldrausch!“ stehen und es bestünden schon viele kreative Ideen zur Umsetzung des Mottos.

Abschließend möchte Herr Hüsers seinen Bericht mit den Worten, dass Kultur, in Zeiten der pandemischen Lage zwar keine Systemrelevanz besitze, aber dennoch lebensnotwendig sei. Denn ohne Kultur könnten Menschen zweifellos überleben, unsere Gesellschaft aber auf Dauer nicht. Demokratie brauche die Vielfalt der Kunst und gesellschaftliches Handeln setze ästhetische reflektierte Ausdrucksformen voraus. So schaffe kulturelle Erfahrung  Gesellschaftsfähigkeit und gewähre Lebensqualität. Dieses zu ermöglichen, sei Auftrag des Theaters Hagen.

 

Herr Walter dankt Herrn Hüsers sehr für die Vorstellung des Spielplans und möchte anmerken, dass die Hagenerinnen und Hagener stolz sein könnten auf „ihr“ Theater, dass Corona und Hochwasser getrotzt habe und eines der wenigen Theater sei, das mit mehreren verschiedenen Spielplänen für alle Eventualitäten vorbereitet gewesen sei.

 

Herr Dr. Fehske möchte sich ebenfalls bei Herrn Hüsers für das tolle und breit aufgestellte Programm des Theaters Hagen bedanken. Nun müsse man es angehen, dass Theater Hagen auch mit Publikum zu füllen. Momentan sei es sehr kompliziert eine Anmeldung und damit einen Kartenkauf durchzuführen. Diesbezüglich müsse man sich nochmal Gedanken machen und die Anmeldungs- und Registrierungsschritte im Rahmen der geltenden Vorschriften relativ einfach gestalten.

 

 

Herr Hüsers erklärt, dass der Kartenkauf an sich nicht kompliziert und schwierig sei. Selbst an der Abendkasse seien immer noch Karten für die Vorstellung zu bekommen. Einzig der 3G-Nachweis müsse erbracht werden und eine namentliche Registrierung müsse erfolgen, aber dieses müsse auch bei jedem Restaurantbesuch durchgeführt werden. 

Reduzieren

Beschluss: